Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
306
wurde, wies dieselbe Entwicklung auf, wie solches vom 25 Jan.
1914, und Fig. 5 a stammt von am 30 April 1913 fixiertem Mate-
rial. Ende April degeneriert eine der beiden Eizellen, unmittelbar
vor der Befruchtung. Allerdings degeneriert meist die obere Eizelle,
doch ist es keineswegs ungewóhnlich, dass die untere verschwindet
(Fig. 6 c), so dass die obere befruchtet wird. Dies spricht auch in hohem
Grad für die physiologische Gleichwertigkeit der beiden Gameten. Leider
habe ich die Befruchtung nicht beobachten kónnen. Dies kommt
daher, dass der die Eizelle umgebende Schleim bei der Degenera-
tion der Bauchkanalzelle seine Konsistenz verándert, so dass keine
der versuchten Fixierungsflüssigkeiten hindurchdringen konnte.
Lyon (35) beschreibt einige Fälle von Polyembryonie bei Sphag-
num; in einem derselben entwickelten sich aus einem und dem-
selben Archegonium zwei Embryonen. Es ist möglich, dass hier
beide Gameten des Archegoniums befruchtet wurden. Analoge Ver-
hältnisse sind ja z. B. bei Thuja nachgewiesen (27, S. 254; 33, S.
132). Ich selbst habe ein Doppelsporogonium nur einmal beob-
achtet, nämlich bei Sph. Russowii aus Ängermanland (Nordschweden).
Hier hatten aber die beiden Sporogonien, die offenbar von einem
und demselben Archegon herstammten, einen gemeinsamen Fuss,
woraus hervorgeht, dass im oberen Teil des jungen Embryos eine
Spaltung stattgefunden hatte.
Nach Davis (11) ist sowohl das Archegonium als auch das Anthe-
ridium aus dem plurilokulären Sporangium hervorgegangen, das
sich z. B. bei gewissen Braunalgen findet, z. B. bei der Gattung
Ectocarpus. Dies ist jedoch nicht so zu verstehen, als ob die Bryo-
phyten von den Braunalgen herstammten. Der plurilokuläre Spo-
rangientypus findet sich gelegentlich bei verschiedenen Grünalgen,
u. a. Schizomeris und Draparnaldia, und diese könnte man viel-
leicht als mit dem Urtypus der Bryophyten nahe verwandt betrachten.
Dieses asexuelle Sporangium wurde zu einem Gametangium mit
zunächst gleichen Gameten. Bald trat die Differenzierung der
Geschlechter ein. So wurden die äusseren Zellen steril, um eine
die Gameten schützende Hülle zu bilden. Im weiblichen Gametan-
gium wurden die Gameten in der Richtung von oben nach unten
reduziert, bis schliesslich nur ein einziger übrig blieb.
Lyon (34, S. 288) hat eine etwas abweichende Auffassung. Er
geht von den thallósen Grünalgen, z. B. Ulva, aus, >with indetermi-
nate masses of reproduktive cells, which pass through the plants
from one surface to the opposite.» Infolge der zunehmenden Dicke
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>