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teiles ab, welche Lage die Blattspreite schliesslich einnehmen werde.
In 4 b. und c ist die Stielbasis nach vorn gerichtet; deshalb schlagen
die Blätter auf die andere Sprossflanke hinüber. Am Blatt d da-
gegen ist die Basis des Stiels schwach rückwärts gerichtet; in diesem
Falle kommt die Spreite fast in die Längsrichtung der Sprossachse
zu stehen, eine Lage, welche ja sonst nur dem »Endblatt» zukommt.
Die Blätter b, c und d in Fig. 4 haben alle eine Geotorsion
ausgeführt. Dies ist nicht der Fall mit a und e, Fig. 4, c und d,
Fig. 5, denn ihre Spreiten weisen keine Orientierung in bezug auf
die Schwerkraft auf (sie stehen fortwährend senkrecht) und sie
haben sich nur vermittels einer Torsion des. Stiels in derselben
Richtung wie die Autotorsion bewegt. Wir begegnen hier betreffs
der Autotorsion derselben Tatsache wie betreffs der Epinastie (vgl. S.
444), nämlich dass die autonome Bewegung sich stärker áussert und
eventuell länger anhält an den basalen Blättern des Sprosses.
Offenbar hängt dieses damit zusammen, dass es eben diese Blätter
sind, welche infolge. der Blattmosaik am stärksten exotrop sind
und die stärksten autonomen Bewegungen ausführen müssen, um
in die richtige Schlusslage zu kommen.
‚Eine Bewegung im Sinne der Autotorsion (Exotropie) hat auch
das Blatt f in Fig. 4 ausgeführt. Dasselbe ist der Fall mit dem Blatt
b in Fig. 5. Da aber hier die geotropische Ruhelage zugleich er-
reicht ist, kann schwerlich entschieden werden, wie viel von dieser
Bewegung der Exotropie und wieviel der Geotorsion zuzuschreiben
wäre.. Es liegt gar keinen Grund vor, anzunehmen, dass die letztere
immer in ein und derselben (der Autotorsion entgegengesetzten) Rich-
tung stattfinde. Das Blatt a in Fig. 5 hat sich in derselben Weise
wie die Blätter b, c, d in Fig. 4 bewegt. Wahrscheinlich erfolgt
die Geotorsion in der Richtung des geringsten Widerstandes und
nach ähnlichen Gesetzen wie für andere transversalgeotropische
Blätter gefunden. Wenn die Autotorsion noch nicht abgeklungen ist,
dreht sich wohl. der Stiel auch unter dem Einfluss der Schwer-
kraft vorzugsweise in dieser Richtung. Ähnliches gilt ja für die
Epinastie und den Geotropismus des Stiels. — Zum Schluss ein
paar Worte über das Zusammenwirken von Torsionen und Nastie,
bezw. Tropismen bei den Bewegungen in Figg. 4 u. 5. Wäre die
Epinastie stärker-gewesen, so hätten sich ja die Blätter wie in Fig. 7
orientiert. Wären-anderseits die Torsionen alleinherrschend gewesen,
so: hätten -wir eine normale Blattmosaik: bekommen. . Nun finden
aber sowohl Krümmungen als Drehungen statt; daher die Unregel-
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