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Angabe bestäligen, dass die eine Gamete (die weibliche) sich mit
ihrer Vorderzilie festsetzt, ehe eine Befruchtung stattfindet. Nur
bei Lilhoderma fatiscens beobachtete er, dass ausnahmsweise die
männliche Gamete mit der weiblichen zu verschmelzen begann,
während sich diese noch in beweglichem Zustande befand (Kuckuck
1912 S 170). — Eine Kopulation, ehe die weibliche Gamete sich
festgesetzt hat, gibt GoEBEL (1878) für Ectocarpus pusillus (= E.
globifer) und Giraudia sphacelarioides, REINHARDT (1884) für Eclo-
carpus siliculosus und Kansakorr (1892) für Myriotrichia filifor-
mis an.
Asperococcus bullosus ist monózisch. Diese Tatsache habe ich
auf folgende Weise bewiesen. Ein Individuum, welches mit reifen
Gamelangien reich versehen war, wurde sorgfältig abgespült und
dann in eine kleine Krystallisierschale mit ebwas Meerwasser gelegt.
Das Kulturgefäss wurde in das Nordfenster des Arbeitszimmers
placiert. An der Fensterseile desselben wurden einige Objektträger
aufgestellt, an welche sich dann Zygoten ansammelten in ähnlicher
Weise, als ob mehrere Individuen in der Glasschale vorhanden wären.
Die aus einem und demselben Individuum herstammenden Gameten
müssen demnach mit einander kopulieren kónnen, d. h. die Pflanze
muss monözisch sein.
Die Keimung der Zygole. Etwa 24 Stunden nach der Befruch-
tung beginnt die Zygole zu keimen. Ein Keimschlauch wird ge-
bildet, und einer der in der Zygote vorhandenen Chromatophoren
wandert in den Schlauch hinauf. Dann teilt sich der Kern, und
von den neuen Kernen geht-der eine in den Schlauch hinauf, der
andere bleibt in der Spore zurück. Nach drei Tagen beobachtet
man die erste Querwand. Jede der neuen Zellen enthält einen
Kern und im allgemeinen zwei Chromatophoren, da die beiden von
Anfang an vorhandenen vor der Bildung der ersten Querwand in
der Regel eine Teilung durchmachen.
Die erste Kernteilung der Zygote habe ich mit besonderer Aul-
merksamkeit studiert. Die Untersuchung wird aber dadurch erschwert,
dass Körnchen auftreten können, die sich mit Eisenhämatoxylin in
derselben Weise wie die Kerne färben, und in mehreren Fällen ist
es überhaupt nicht möglich zu entscheiden, ob zwei oder mehrere
Kerne vorhanden sind. Einige mit Karminessigsäure gefärbte Prä-
parate haben mir aber gute Dienste geleistet, da der Unterschied
zwischen Kernen und Körnchen in diesen oft besser hervortritt als
in den mit Eisenhämatoxylin gefärbten, und es ist mir schliesslich
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