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zu bilden, und diese wird nach Befruchtung diploid, bei partheno-
genelischer Entwicklung aber haploid. Das weitere Schicksal einer
haploiden Aglaozonia kennen wir indessen nicht. Eigentümlicher
ist die Entstehung einer Culleria aus einer unbefruchteten Gamete;
welche Umstände hier mitspielen, wissen wir nicht. Hätte möglicher-
weise die haploide Chromosomenzahl die morphologische Tendenz
der weiblichen Gamete, eine neue Aglaozonia zu geben, besiegt?
SAUVAGEAU (1908 S. 699) erhielt in einer Kultur von parthenogenetisch
gekeimten Gameten von Culleria adspersa bei einer Gelegenheit nur
elwa eine Culleria auf fünf hundert Aglaozonia; bei einer anderen
Gelegenheit (1908 S. 166) waren dagegen etwa ebenso viele Indivi-
duen von Culleria wie von Aglaozonia vorhanden. Die Cutlerien
waren aber schwächer und starben früher ab als die Aglaozonien.
Aus der Zoospore kann entstehen:
1) eine Cuileria;
2) eine neue Aglaozonia;
3) eine Cutleria, die an der Basis mit einer Aglaozonia-Scheibe
versehen ist.
Die Entstehung einer Aglaozonia aus der Zoospore erklärt BONNET
(1914 S. 98) durch einen Ausfall der Reduktionsteilung bei der
Sporenbildung, wodurch die Sporen anstatt haploid diploid werden.
Aus den diploiden Zoosporen sollten sich dann Aglaozonia-Stadien
entwickeln. — In Kulturen von Zoosporen von Cutleria adspersa
erhielt SAUVAGEAU (1908 S. 697) etwa eine Aglaozonia auf hundert
Cutleria-Stadien.
Die an der Basis mit einer Aglaozonia-Scheibe versehenen Cut-
lerien sind sicher teratologische Bildungen. Wahrscheinlich sind
sie haploid und wirden sich also zu Cutlerien entwickelt haben.
Sie sind von CuuncH und Kuckuck näher untersucht worden;
Kuckuck hat sogar ein solches Doppelwesen mit Makrogametangien
gesehen. Diese sassen an den obern Culleria-ühnlichen Teilen.
In den nördlichen Teilen des Atlantischen Oceans kommt Aglao-
zonia parvula vor, während Cutleria multifida zu fehlen scheint.
Diese Erscheinung könnte man durch das Ausfallen der Reduktions-
teilung, wodurch nur diploide Sporen gebildet werden, erklären
(vgl. BONNET 1914 S. 94). Mit dem Ausfallen der Reduktionsteilung
ist selbstverständlich der Generationswechsel verloren gegangen. —
An der schwedischen Westküste (Bohuslän) ist Aglaozonia parvula
nicht besonders selten, ich habe sie aber weder im Sommer (Juni—
August) noch im Winter (Dezember—Januar und April) fertil ge-
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