- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 12. 1918 /
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Zusammenhang die beiden Familien Desmarestiaceae und Spo-
rochnaceae hervorheben, bei denen wir bis jetzt nur unilokuläre
Sporangien kennen. Wahrscheinlich schliessen sich diese der Fa-
milie Dictyosiphonaceae an, bei welcher nach den Untersuchungen
von SAUVAGEAU (1917 S. 829) eine mikroskopische Gametophyten-
generation mil isogamer Befruchtung vorhanden ist.

Bei Chordaria gibt es vielleicht einen Generationswechsel nach
dem Laminaria-Typus. Plurilokuläre Sporangien sind freilich bei
Chordaria abielina beschrieben worden; bei den übrigen Chordaria-
Arten sind solche dagegen nicht gefunden. Ist es nun aber so
sicher, dass die unter dem Namen Ch. abielina beschriebene Alge
mit den Chordaria-Arten näher verwandt ist?

Die Gattungen Stilophora, Spermatochnus und Halorhiza bilden
zusammen eine natürliche Gruppe. Im allgemeinen besitzen sie
nur unilokuläre Sporangien, es gibt aber Angaben, dass Stilophora
und Halorhiza (REINKE 1889 S. 71—73 und 1889–92 S. 55—56)
ausnahmsweise plurilokuläre Sporangien tragen können, und es ist
demnach nicht besonders wahrscheinlich, dass der Generations-
wechsel bei diesen Gattungen nach dem Laminaria-Typus statt-
findet. Diese Frage habe ich schon oben (S. 14) näher erörtert.

Wenn es also wahrscheinlich ist, dass diejenigen Algen, bei denen
wir bis jetzt nur unilokuläre Sporangien kennen, im allgemeinen
einen Generationswechsel nach dem Laminaria-Typus haben, so
gibt es doch sicherlich solche, die allein deshalb nur unilokuläre
Sporangien besitzen, weil diejenigen Individuen, die plurilokuläre
Sporangien tragen würden, aus irgend einer Ursache in der Natur
fehlen. Die schon oben erwähnten Stilophora rhizodes und Halo-
pleris scoparia (S. 50) scheint mir dafür zu sprechen. Die Frage,
ob die vorhandenen Individuen haploid oder diploid sind, ist durch
besondere Untersuchungen zu entscheiden. Wahrscheinlich können
beide Möglichkeiten vorliegen.

7. Generationen mit sowohl unilokulären als plurilokulären
Sporangien vorhanden.

Asperococcus bullosus. Diese Alge habe ich oben (S. 15)
ausführlich behandelt und werde deshalb hier nur die wichtigeren
Angaben zusammenstellen. Da eine Befruchtung stattfindet, und
die Reduktionsteilung nicht zur Keimung der Zygole verlegt ist,
müssen diploide Individuen vorhanden sein, und als solche habe

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