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der heterotypen Teilung keine Wand zwischen den Tochterkernen.
Während der Telophase und noch besser während der folgenden
Interkinese und der homöotypen Teilung merkt man eine helle
Zone im Äquator der ersten Spindel (Fig. 2 und 3). Diese entsteht
dadurch, dass das Plasma sich hauptsächlich um die Tochter-
kerne sammelt, am Äquator dagegen sich sehr verdünnt. Zuweilen
kann in dieser hellen Zone während der ersten Telophase eine
schwache Verdickung der Spindelfasern beobachtet werden, dieselbe
scheint aber nie von einer Wandbildung begleitet zu sein, denn in
keinem Falle war in der Interkinese oder in der homöotypen Tei-
lung eine Scheidewand zwischen den beiden ersten Tochterkernen
zu erkennen. In vielen Zellen ist die helle Mittelzone dadurch
stärker markiert, dass der Plasmakörper hier ein wenig eingebuchtet
ist (Fig. 3). Doch nimmt die umgebende Mutterzellenmembran nicht
teil an dieser Einbiegung, so dass die Erscheinung gar nicht als
ein zum Abgrenzen der Pollenkörner führender Furchungsprozess
aufzufassen ist. Die Verdünnung des Plasmas der Mittelzone
führt noch nicht zur vollständigen Zerlegung des Plasmakörpers.
Nach dem homöotypen Teilungsschritt werden die Wände als feine
Platten am Äquator der einzelnen Spindeln angelegt. Am häufig-
sten entstehen dabei regelmässige Tetraéder; doch finden sich auch
Tetraden anderer Gestalt.
Diese Art weicht von A. fimbriata und A. Clematitis auch dadurch
ab, dass die reduzierte Chromosomenzahl die doppelte ist, also 14.
Asarum europaeum ist, wie Aristolochia Sipho, durch simultane
Wandbildung in den Pollenmutterzellen gekennzeichnet. Die Kerne
und die Chromosomen sind erheblich grésser als bei den beiden
Aristolochia-Arten. Dass die Chromosomen von yerschiedener Liinge
sind, zeigen deutlich die Metaphasen. Die haploide Zahl dürfte
12 sein.
In dem heterotypen Teilungsschritt fällt besonders die seitliche
Lage der Spindel auf. Fig. 4 zeigt, wie die Spindel nicht wie ge-
wöhnlich im Zentrum sondern an einem Rande der Zelle Platz
hat. Von der Seile gesehen erscheint sie, wie in der Figur, ein
wenig gekrümmt. Ihre Breite erreicht nicht die Hälfte des ganzen
Zelldurchmessers. Nach innen zu ist die Spindel von dem übri-
gen Zellinhalt durch eine helle, plasmaarme Zone scharf abgegrenzt.
Seitwärts dieser Zone findet sich eine dichte, stark farbenspeichernde
Plasmamasse, die von einem helleren Rande umgeben ist. Nach
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