- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 13. 1919 /
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Apetala 9 x collina ;.

Nach allen Kreuzungen mit apetala zeigen die F ,-Pflanzen gewöhn-
lich ihre Bastardnatur durch die Entwicklung von kleinen Kronblät-
tern oder von Übergangsbildungen an der Stelle der extra Staubfüden.

Bei der Kreuzung apeíala x collina habe ich notiert, dass
die Schötchen der F,-Pflanzen besonders gross waren. Vielleicht
ist dies nur durch die guten Kulturbedingungen veranlasst.

In F, sind hier wie bei übrigen Kreuzungen mit der apetala-
Form drei Kategorien zu beobachten: 1) normale kronentragende
Pflanzen, 2) dekandrische Individuen, und 3) Exemplare, die den-
jenigen in F, + ähnlich sind. Es erwies sich jedoch als äusserst
schwierig in jedem Falle sicher zu entscheiden, ob eine Pflanze der
Gruppe 2 oder 3 angehórte. Ich habe deshalb die beiden Grup-
pen unter dem Namen »apelala» (vergl. Tabelle I) zusammenge-
stellt. Doch ist für alle F,-Familien in Klammern angegeben erstens
die Anzahl von Pflanzen mit deutlichen kleinen Kronbláttern oder
— korollinischen Staubblättern und zweitens diejenigen ohne deut-
liche Tendenz zur Bildung von Kronblättern. Diese Einteilung
muss jedoch höchst willkürlich ausfallen. Sehr oft sind Exemplare
der zweiten Gruppe zugerechnet worden, trotzdem die Farbe und
das Aussehen der extra Staubblätter den Verdacht nahe legen, dass
sie in der Tat Heterozygoten seien!.

C. apetala x collina, F,-Familien.

Tabelle I.
| | | il | | yos
Anzahl Individuen l| NE T
| | Late [rariss | Die. Pen D
| F,—Nr. o 30 iL AI aur SUIS | renz | Fehler zn
kel | h me ||zahlen pro 4| 7, Mm. |
| nor- | re 314 m. k
| apetala lis | | K
| | | malis | | | |
| | M | | |
1 Br) =) 7 18 || 2,44 : 1,556 | 0,556 | + 0,408 | 1,36
2 (Las. 16) — 27 7 34 | 3,176 : 0,524 | 0,176 | = 0,297 | 0,59
3 Lb 6, 17 6 23 2,957 : 1,043 | 0,043 | + 0,261 | 0,12
4 a. 20) —"23 9 32 | 2,875 : 1,125 | O,195 | 0,06 | 0.41
a ICs + 23 = 281. 11 39 | 2,72 : 1,128 | O28 | + 0.277) 0,46
1—5 I(85 + 71) 106! 40 146 | 2,904 : 1,096 | 0,096 | + 0,143 | 0,67

Die Tabelle zeigt (Nr. 1—5), dass eine monohybride Spaltung vor-
liegt. Für Capsella sind bisher drei Faktoren (A, B und N) be-

! Möglicherweise haben WiEGMANN und ALMQUIST (1. e. S, 60) mit Heterozygoten
gearbeitet, da diese Forscher wie erwähnt nach Aussat sowohl normale als apetale
Individuen erhalten haben.

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