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bilden. Eine solche wird indessen nicht von den oben angeführten
Werten gebildet.
Wenn wir dagegen statt dessen annehmen,
1) dass die Zellteilungsfrequenz in jeder Wurzel periodisch ist,
‘so dass (in Gemässheit der aufgestellten Hypothese) die Teilungs-
intensität zwischen Maxima und Minima wechselt, und dass dieser
Rhythmus von der Aussenwelt unabhängig und demnach nicht syn-
ehron in den verschiedenen Wurzeln ist, und
2) dass eine Anzahl derartiger Wurzeln gleichzeitig fixiert werden,
dann müssen in dem so gewonnenen Material Maxima, Minima und
andere Stadien in Proporlion zu dem Zeitabschnitt repräsentiert
sein, den jedes Stadium von der ganzen Verlaufsdauer einer Periode
besitzt. Verläuft die Periode gleichmässig, so dass die Teilungsin-
tensität abnimmt, sobald das Maximum erreicht ist und unmittelbar
nach dem Eintritt des Minimums zunimmt, dann müssen die er-
haltenen Teilungszahlen eine Kurve in Form einer wagerechten
Linie bilden (die Wurzelanzahl auf die Ordinate, die Frequenzzahl
auf die Abszisse abgesetzt. Würden dagegen die Maximum- und
die Minimumstadien relativ länger dauern, so dass z. B. eine Weile
intensiver Teilung von einer Weile relativer Ruhe für die Wurzel
gefolgt wäre, dann werden die beiden Endpunkte der Kurve höher
zu liegen kommen als die Mittelpartie und sie eine derjenigen der
Zufallskurve gerade entgegengeselzte Form erhalten.
Tatsächlich bilden die vorstehend aufgezählten Teilungszahlen
eine Kurve der letzteren Art. Von allen 39 Wurzelspitzen fallen
12 auf die Frequenzzahlen 15—26 und 13 Stück auf die Zahlen
45—57. Die Intervalle 27—44 hat nur 10 Stück. Diese relativ
niedrige Anzahl von Zwischenstadien beweist, dass die Maximum-
und Minimumstadien der Zeit nach länger ausgedehnt sind.
Was die Teilungszahlen im übrigen anbelangt, so unterliegt es
ja keinem Zweifel, dass alle die Lücken, die nun in der Serie vor-
handen sind, ausgefüllt sein würden, wenn hinreichend Material an-
gewendet worden wäre. Die Variationsweile liegt zwichen 2 und
57, aber die Anzahl der Wurzeln war nur 39, und da ausserdem
von diesen oft 2 oder 3 auf dieselbe Zahl gefallen sind, was nach
allen Wahrscheinlichkeitsberechnungen eintreffen würde, so musste
die Serie gerade das vorliegende Aussehen erhalten.
Das Angeführte zeigt, dass die Zellteilungsintensität in Wur-
zeln von Pisum sativum einer Rhythmik unterworfen ist,
die jeglicher Korrelationen zur Aussenwelt entbehrt. Die
Svensk Botanisk Tidskrift 1919. Så
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