- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 13. 1919 /
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stehenden Exemplare ihre Nervatur nicht
ganz deutlich zeigen, kann ich sie nicht
so detailliert beschreiben wie es wün-
schenswert gewesen wäre. Doch ist so viel
zu sehen, dass ich die Auflassung SEwARDS
im grossen bestäligen kann.

Der Mittelnerv ist ziemlich kräftig und
deutlich wahrnehmbar. Er läuft nicht bis
in die Spilze hinein, sondern endigt in
einem Abstande von derselben, der ungefähr
!/ der ganzen Blattlinge oder weniger be-
trägt (Fig. 2). Die vom Mittelnerven aus-
gehenden Fiedernerven laufen wohl kaum
so regellos, wie SEWARD (1900; Taf. 1, Fig.
13) angegeben hat. Eine gewisse Parallelli-
làt ist sicher vorhanden (Fig. 2). Die Fie-
dernerven sind freilich viel schwächer als
der Mittelnerv, treten aber dennoch ziem-
lich deutlich hervor. Ob das auch im le-
benden Zustande der Fall war, ist zweifel-
haft. Die Epidermis, sowohl die der Ober-
wie die der Unterseite, und das Blattgewebe
im übrigen scheinen der Schrumpfung bei
der durch das Absterben verursachten
Aufhebung des Turgors und der darauf
folgenden Eintrocknung nur unbedeulend
widerstanden haben zu können, wodurch
die in das Blattgewebe eingebelteten Ner-
ven zum Vorschein gekommen sind. Zwi-
schen den Fiedernerven sind zahlreiche
querlaufende Anastomosen vorhanden, wo-
durch eine Menge kleiner Felder umgrenzt
werden, die in der Nähe des Miltelnerven
am grössten sind.

So weit ich habe finden können, fehlten
Haare an der Blattepidermis.

Da die verkohlten Weichselia-Blätter eines
Stückes von dem bekannten belgischen
Fundort Bernissart teilweise losgemacht
werden konnten, wurden einige Fragmente

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Photo Tu. Eknrow.
Fig. 1l. Fieder vorletzter Ord-
nung mit den undeutlich ge-
paarten Fiedern letzter Ord-
nung. Abdruck in Sandstein
von Quedlinburg, Deutschland,
— Natiirl. Grösse.

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