- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 14. 1920 /
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pitytes-Furche. Die Kutikulawälle treten scharf hervor und sind
ziemlich breit. Die Papillen sind aber nicht so deutlich wie bei
der vorigen Art. Nur hier und da kann man sie beobachten.
Möglicherweise sind sie sonst bei der Préparation zerstört worden.
Das Material ist nämlich für solche Untersuchungen nicht ganz
geeignet, da die kleinen Mineralkörner, die die Furche ausfüllen,
schwer zu entfernen sind. Von den Spaltöffnungen kann nur ge-
sagt werden, dass sie wahrscheinlich denen der Sc. Nathorsti ähneln.
Die Art kommt Sc. Crameri nahe, ist aber durch den schmalen,
gestielten Blattgrund leicht davon zu unlerscheiden (vergl. HALLE
1915, Taf. 13, Fig. 1—4).

Sciadopitytes persulcata n. sp.

Fig. 1 m—o; 2 e.

Noch eine dritte Art derselben Gattung kommt in dem dunklen
Sandstein allgemein vor. Sie ist bedeutend grösser als die beiden
übrigen. Auch diese Blätter liegen vereinzelt und sind schwach
sichelfórmig gebogen. Ich habe Exemplare, die, obgleich nicht voll-
ständig, 50 mm lang und 2 bis 3 mm breit sind. Wie bei den
vorhergehenden ist auch diese Art gegen die Spitze schnell abge-
rundet und allmählich gegen die Basis verschmälert.

Die Furche hat eine beträchtliche Breite, ungeführ 0,5 mm, und
ist ziemlich flach. Die Ränder der Kutikulawälle sind deshalb
weit voneinander entfernt, und die protuberanzenähnlichen Papillen
kommen gut zum Vorschein. Die Schliesszellen der Spaltóffnungen
sind nicht gut erhalten, scheinen jedoch dieselbe Form wie bei
Sc. Crameri zu besitzen (siehe HALLE 1915, Taf. 13, Fig. 9, 10).
Wenn, nach meinen Präparaten zu schliessen, die Anzahl Papillen
bei Sc. persulcala wirklich so bedeutend grösser wie sie bei der
vorhergehenden Art gewesen ist, wäre es denkbar, dass dies mit
der Beschaffenheit der Furche und der hier mehr exponierten Lage
der Spaltöffnungen im Zusammenhang stände.

HEER hat in seiner Beschreibung auch Pinus Nordenskiöldi mit-
genommen. Leider ist mir nichts von seinem Material zugänglich,
aber es fragt sich, ob wir es hier nicht mit Sciadopitytes zu tun
haben (vergl. seine Taf. II, Fig. 13).

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