- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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MELIN 1921); die Impfkultur einen Monat alt (auf 5prozentigem
Malzextrakt).

Die Hyphen entwickelten sich sofort sehr kräftig, an der Ober-
fläche des Sandes einen dünnen, flaumigen Überzug bildend. Nach
einem Monate waren sie weit in den Sand hinausgewachsen. Leider
wurde aber das Kólbchen später von Monilia infiziert, was die
Entwicklung des Pflänzchens beträchtlich hemmte. Über das Ver-
halten des y-Pilzes dem Larix-Pflänzchen gegenüber kann folglich
dieser Versuch keine sichere Aufschlüsse geben, es ist mir aber
wahrscheinlich, dass er sich wie der Fichtenpilz (siehe unten)
verhält. Bei der Untersuchung am 7. XII. 1921 war die ganze
Wurzel von den Schnallenhyphen umsponnen, die aber keine Mykor-
rhiza ausgebildet hatten. Die Hyphen hatten zwar die Wurzel
angegriffen, entwickelten sich aber, von einer Zelle zur anderen
wachsend, nur intrazellular. Der Pilz macht den Eindruck, als
lebe er parasitisch.

4 Larix europaea und Mycelium Radicis
ARNDT e tise

Die Keimlinge am 10. Juni gepflanzt; am 16. Juni mit M. R.
Abietis geimpft. Das Stämmchen des Pilzes am 26. V. 1920 iso-
liert (vgl. MELIN 1921); die Impfkultur einen Monat alt (auf 5-
prozentigem Malzextrakt).

Fig. 6 e stellt ein 5 ’/s Monate altes Pflänzchen dar.

Am 7. XII. 1921 (etwa 6 Monate nach der Impfung) wurde das
photographierte Pflànzchen untersucht. Wie schon aus der Fig.
6 e hervorgeht, ist es ziemlich schwach entwickelt. Die Primär-
nadeln sind bis zu 8 mm lang und die Terminalknospe sehr schlecht
ausgebildet. Die Wurzel ist auch sehr kurz und beinahe unver-
zweigt. Die Hyphen haben sich aber sehr kräftig entwickelt, oft
zu etwa 50 u dicken, braunen Strängen vereinigt, und wachsen
auch auf das Hypokotyl bis 10 mm hinauf, wo sie schon makro-
skopisch als schwarzbraune Fäden zu sehen sind.

M. R. Abietis hat keine Mykorrhiza erzeugt. Die Hyphen sind
aber intrazellular in die Wurzel eingedrungen, in den Rinden-
zellen als 4—5u dicke, ziemlich plasmareiche Fäden lebend und
von einer Zelle zur anderen wachsend. Unter Umständen sind die
dünnen Verbindungen an den Perforationsstellen der Wandungen
deutlich zu sehen (Fig. 11). Auch im Hypokotyl kommen in den

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