- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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SVENSK BOTANISK TIDSKRIFT. 1922. Bp. 16, H. 2.

ERWIDERUNG AUF PEKLOS “BERICHTIGUNG“.

In der vorläufigen Mitteilung über die Mykorrhizenpilze von Pinus sil-
vestris und Picea Abies (Sv. Bot. Tidskr., Bd. 15, 1921) habe ich geäussert,
die Versuche von PEKLO, die beweisen wollen, dass Penicillium-Arten die
ektotrophen Mykorrhizen aufbauten, seien nicht kritisch ausgeführt und
hätten deshalb eigentlich nur historisches Interesse. Dies hat die “Berich-
tigung“ PEKLos veranlasst, in der er die Argumente für seine Auffassung,
dass Penicillium und Citromyces Mykorrhizenbildner — in Böhmen! —
seien, vorlegt.

Ich hatte erwartet, dass diese *Berichtigung* etwas Neues über das hin-
aus, was man in den auf deutsch veröffentlichten Arbeiten findet, ent-
halten würde, da PEKLO mir vorwirft, dass ich die böhmisch geschriebene
Hauptarbeit nicht gelesen habe. Etwas Neues bringt sie aber nicht, und
dadurch bin ich in meiner durch Referate gewonnene Auffassung bestärkt
worden, dass die deutschen Arbeiten das Wesentlichste der böhmischen
Arbeit enthalten.

PEKLO sagt, er habe ausschliesslich mit demjenigen Mykorrhizentypus

gearbeitet, “dem sehr wahrscheinlich — wie auch die Versuche mit von
ihm isolierten Pilzen gezeigt hatten — eine grosse Bedeutung für die Zer-

setzung der Streudecke in den auf Urgestein stehenden Buchenwäldern
zukommt“. Die Mykorrhizen werden u. a. folgendermassen charakterisiert:
“Die Pilzmäntel von diesen ziemlich kompliziert gebauten Sklerotien ent-
halten keine Schnallen bildenden Hyphen und weisen schon durch diesen
Umstand darauf hin, dass sie von keinen Hymenomyzeten gebildet wer-
den“. Es ist wohl möglich, dass verschiedenen (von verschiedenen Basi-
diomyzeten gebildeten) Mykorrhizenkombinationen eine verschiedenartige
Bedeutung zukommt, PEKLo hat aber durchaus nicht gezeigt, dass die von
ihm untersuchten die Streudecke zersetzen. Die Versuche mit den Pilzen
haben selbstverständlich erst dann eine Beweiskraft, wenn es sich hatte
beweisen lassen, dass es sich wirklich um Mykorrhizenpilze handelt.
Dass die von PEKLo untersuchten Mykorrhizen — im Gegensatz zu den
von mir behandelten — nicht von Hymenomyzeten aufgebaut würden, weil
die Mantelhyphen keine Schnallen haben, ist eine falsche Annahme,
weil durchaus nicht alle Hymenomyzeten Schnallen besitzen (vgl. MELIN,
Boletus-Arten als Mykorrhizenpilze. — Ber. Deutsch. Bot. Ges., 1922; und
MELIN, Untersuchungen über die Larix-Mykorrhiza. I. Synthese der My-

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