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Doch kann sie aus folgenden Gränden nicht aufrechterhalten
werden.
Von GREGORY im Jahre 1893 eingesammelt, wurde S. Keniensis
1894 von Baker fil. (in Journal of Botany, 32, 1894, S. 140)
beschrieben. Die Art soll ein 15—30 Fuss hoher Baum sein; die
Blätter sind vom Beschreiber nicht gesehen worden (werden aber
nach den Angaben des Sammlers geschildert), die Infloreszenzen,
die Blütenteile usw. werden dagegen ausführlich erwähnt. Eine so
beschaffene Pflanze findet man jedoch nicht auf dem Kenia. Die
naturgetreu beschriebene Infloreszenz mit allem, was dazu gehört,
Hüllblätter, Köpfchen und Blüten usw., stammt nämlich nicht
von dem genannten Baum, sondern statt dessen von einer den
Botanikern ganz unbekannten Senecio-Art, die zwar zur Sektion
"Arborei^ gehört, wenn auch zu einer, von den übrigen dahin-
gehörenden ganz abweichenden, unbekannten kleinen Gruppe von
Arten, die wir sowohl auf dem Kenia- als auf dem Aberdare-
Berg fanden, und welche unten geschildert werden soll. Es ist
offenbar, dass auf einen innerhalb der höheren Regionen wirk-
lich vorkommenden Senecio-Baum in der Schilderung teilweise
hingezielt wird. Es scheint uns aber ausgeschlossen, für diesen
den Namen Keniensis beizubehalten, da sich alles ausser dem Stamm
auf eine andere Art bezieht. Auch für diese andere kann der
Name nicht gebraucht werden, da alles Vegetative bei derselben
der Beschreibung widerstreitet. Dazu kommt noch, dass die Blätter
dieser Art ihrerseits so beschrieben worden sind, als gehörten sie
einer Lobelia (“L. Gregoriana“) an. Demjenigen, der die alpine
Flora des Kenia etwas kennt, ist dies beim blossen Betrachten der
Blattabbildung klar, die BAKER fil. (in Journal of Botany, 32, 1894)
zu seiner Beschreibung der fraglichen Lobelia-Art fügt, und ein
näheres Studium der Artdiagnose stellt die Sache ausser allem
Zweifel. Es ist zu bedauern, dass BAKER, wie hier erwiesen ist,
die charakteristischsten alpinen Pflanzentypen des Kenia so ver-
wechselt hat; er hat jedoch nur, was jeder getan hätte, das Ma-
terial beschrieben, das ihm zur Hand gekommen war, und dass
dies unvollständig und in hohem Grad irreführend war, ist allein
auf den mangelhaften botanischen Blick des Sammlers zurück-
zuführen. Aus dem Angeführten dürfte hervorgehen, dass der
Name S. Keniensis leider aufgegeben werden muss, da er sich auf
keine in der Natur lebende Pflanze bezieht.
Zu den also bisher bekannten zwei Arten der fraglichen Gruppe
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