- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 16. 1922 /
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bleibt. Ein junges Stadium dieser Art ist in Fig. 2 d abgebildet.

Später, wenn die beiden Polkerne verschmolzen sind, legt sich
- dieser freie Antipodenkern dicht an den

Zentralkern, ich habe aber nicht ent-

scheiden kónnen, ob er mit ihm ver-
- schmilzt.

Beim Eindringen des Pollenschlau-
ches wird die eine Synergide desorga-
nisiert, während die andere ganz un-
-versehrt bleibt. Der eine männliche
Kern verschmilzt bald mit dem Eikern,
und der andere vereinigt sich gleich-
zeitig mit dem Zentralkern. Die erste
"Teilung der befruchteten Eizelle erfolgt
wie gewöhnlich durch eine Querwand.
Der Endospermkern ist auf dieser
‚Stufe noch ungeteilt. Ob er sich teilt
oder nicht, kann ich nicht entscheiden,
da ich kein älteres Material habe.

In Fig. 3 ist ein Fall abgebildet, den
ich mehrmals bei P. chlorantha gesehen
habe, und der einiges Interesse zu verdie-
nen scheint, da wir in diesen und
ähnlichen Erscheinungen unzweifelhaft
eine der denkbaren Ursachen der Polyem-
bryonie der Orchideen vor uns haben.
Es sind zwei Nuzelli vorhanden, die je
ihr eigenes inneres Integument besitzen,
aber von einem gemeinsamen äusseren
Integument umschlossen sind. In je-
dem Nuzellus hat sich ein ganz normaler
Embryosack entwickelt; von diesen bei-
den ist der eine sechskernig, der an-
dere achtkernig, und aus beiden können ee een
sich zweifelsohne nach vorheriger Be- Zwei Nuzelli mit je einem inneren
fruchtung Embryonen entwickeln, die Integument, aber von einem ge-
dann dicht nebeneinander in derselben meinsamen äusseren Integument
von dem grossen äusseren Integument umschlossen. — Vergr. ^j".
gebildeten Samenschale liegen würden. Fig. 3 gibt überdies, von

der wegen des doppelten Nuzellus etwas zu grossen Breite abge-
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