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In
erwähnten beiden Untersuchungen zitiert, das Vorkommen von
Haustorien’ bei den Gesneriaceae in Frage stellt.
SAMUELSSON (7) hat auch die systematische Stellung der Gesne-
riazeen diskuliert und dabei auch dieselben beiden Untersu-
chungen berücksichtigt. Nach den Bildern BALICKA-IWANOWSKAS hat
er sodann Klugia in eine Gruppe seines systematischen Schemas
gestellt, wo sowohl die erste als auch die zweite Teilung transversal
verläuft. In dieser Gruppe, die Lathraea und Pedicularis als ty-
pische Repräsentanten rechnen kann, werden sofort zwei Partien
durch diese Teilungen abgeschieden, die zu grossen, verzweigten
Haustorien auswachsen.
Diese Auffassung von Klugia, die sich hauptsächlich auf die
undeutlichen und schwerverstindlichen Abbildungen stützt, halle
ich indessen nach der vorliegenden Untersuchung über Corytoloma
für nicht zutreffend.
Corytoloma zeigt nämlich geringe Ähnlichkeit mit der Pedicu-
laris—Lathraea-Gruppe, schliesst sich dagegen viel besser den Gat-
tungen Antirrhinum und Linaria an, die im Schema SAMUELSSONS
in einer anderen Gruppe zu finden sind. Hier ist die erste Tei-
lung tvansversal, die zweite longitudinal, und die Haustorialbil-
dungen sind verhältnismässig schwach entwickelt.
Wahrscheinlich hört auch Klugia hierher, nach einigen der
Figuren zu urteilen, besonders aber da BarickA-IwaNowska (1) die
grosse Ähnlichkeit in der Entwicklung von Klugia und einer An-
tirrhinazee, Scoparia dulcis, hervorhebt; ihre Abbildungen dieser
Pflanze stimmen mit Corytoloma gut überein.
Eine mit der von Corytoloma ganz identische Entwicklung ist
indessen nicht bei den Scrophulariazeen zu finden, nicht einmal
bei Antirrhinum trotz der oben erwähnten grossen Ähnlichkeit;
dies hängt von der abweichenden Gestalt des Mikropylhaustoriums ab.
Bei verschiedenen Gattungen der Scrophulariazeen besteht es nämlich
abwechselnd aus einer vierkernigen, zwei zweikernigen oder vier
einkernigen Zellen, niemals aber aus zwei einkernigen Zellen wie
bei Corytoloma.
Eine volle Übereinstimmung bieten uns dagegen einige Galtungen
der Familie Labiatae, was besonders interessant ist. Diese Familie
ist von SCHNARF (10) näher untersucht und stimmt in gewissen
Fällen, wie schon hervorgehoben, mit den Gesneriaceae erstaun-
lich gut überein. Die Endospermteilungen, die hier bei verschie-
denen Gattungen wechseln, haben SCHNARF veranlasst, vier Typen
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