- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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konnte ich meine Neomeris nicht länger als während der wenigen
Tage, die ich in Paumben zubrachte, studieren, und mehrere in-
teressante Fragen, die doch nur der beantworten kann, der eine
längere Zeit hindurch am Standorte die Entwicklungsgeschichte
der Pflanze verfolgt, sind daher in Zukunft noch zu lösen. Hier
wie bei so vielen anderen tropischen Algenproblemen müssen wir
unsere Hoffnung auf die künftige tropische biologische Meeres-
station setzen.

Ich will nun über einige meiner Beobachtungen bezüglich dieser
Pflanze berichten und die Fragen, zu denen diese Anlass geben
können, erörtern, um dann in einem folgenden Kapitel die geo-
graphische Verbreitung dieser Gattung im allgemeinen zu behan-
deln, was auch eine Frage ist, die ein ziemlich grosses allgemeines
pflanzengeographisches Interesse bietet.

I. Zur Anatomie und Zytologie der Gattung Neomeris.

Das äussere Aussehen der Pflanze. Die von mir
in der Manaar-Bucht gefundenen Exemplare von Neomeris annulata
(vgl. Fig. 1) waren etwa 10 bis 20 mm lang und 1—2 mm breit.
Ausgewachsen haben sie im allgemeinen eine mittlere Länge von
ungefähr 15 mm. Sie stimmen also, was Masse und Habitus be-
trifft, vollkommen mit Howes (1909) Exemplaren aus Bermuda wie
auch mit Cramers Abbildungen (CRAMER 1888, 1890) derselben
Pflanze aus Madagaskar überein. Dagegen stimmen sie nicht zu
der Abbildung, die BónGESEN (1913, S. 73, Fig. 57) von Neomeris
annulata aus Dänisch-Westindien geliefert hat, wo diese Pflanze
nach BörGESEN ziemlich allgemein ist. Der Unterschied ist der,
dass die von mir gefundene Pflanze ganz wie CRAMERS und Howes
nach der Basis zu langsam und schwach sich verschmälert (vgl.
Fig. 1) und jedenfalls völlig des abgesetzten Stipitalteils entbehrt,
der so deutlich in BÖRGESENS Abbildung hervortritt, wo sämtliche
drei abgebildeten ausgewachsenen Exemplare durch eine sehr lange
und schmale, von der übrigen Sprossachse scharf abgegrenzte
Stipes von nicht unbedeutender Länge ausgezeichnet sind. Von
sonstigen bekannten Neomeris-Arten zeigt nur die von Howe be-
schriebene N. stipitata (Syn. “N. dumetosa* in der Arbeit von CHURCH,
1895) von Singapore eine derartige Organisation des Basalteils des
Sprosses. Da BÖRGESEN auch Abweichungen hinsichtlich der Form

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