- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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sehen, die ich demnach nicht bestätigen kann. Nun waren aller-
dings die von mir untersuchten Individuen ausgewachsen, und
CRAMER sagt (1890, S. 12), dass er diese Hüllen oder Mäntel nur
bei ganz jungen Pflänzchen hat beobachten können. Ich kann
somit keinen Beitrag zur Beschreibung dieses höchst eigentümlichen
Prozesses liefern, und auch weiter unten an der Sprossachse habe
ich keine Spuren dieser Hüllmembranen CRAMERS gesehen. Diese
eigentümlichen Verhältnisse scheinen mir in hohem Grade einer
weiteren Untersuchung, ausgeführt mit moderner Technik an einem
geeigneteren Material als dem mir zu Gebote stehenden, bedürf-
tig zu sein.

Fig. 2. Längsschnitt durch Fig. 3. Sprossscheitel freipräpa-
einen Sprossscheitel, die er- riert. Die primären Wirteläste
sten Anlagen der primären, mit sekundären Wirtelästen. —
einkernigen Wirteläste zei- (Etwa 400 x 1).

gend. — /Etwa 400 x 1).

Der Sprossscheitel bei Neomeris annulata, wie ich ihn gesehen
habe, ist in den Figuren 2 und 3 abgebildet. Die erstere ist nach
einem Mikrotomschnitt gezeichnet, die letztere nicht nach einem
Schnitt, sondern nach einem von den überliegenden Haarspitzen
freipräparierten Sprossscheitel. In der ersteren Abbildung sieht
man deutlich, dass in jeder Astanlage von der grossen, die ganze
Pflanze durchlaufenden Zentralzelle her 1 Zellkern einwandert.

Die grosse, durchgehende Zentralzelle, die ja ebenso lang wie das
ganze Individuum ist, enthält ein dichtes, an Zellkernen reiches
Plasma nebst zahlreichen .Stärkekörnchen. Es sieht aus, als wenn
das Plasma dichter und die Stärkekörner zahlreicher an der Basis
als nach der Spitze hin wären. Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt

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