- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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fossiler Dasycladazeentypus vorhanden ist, der nur ein einziges
Gametangium hat, das ganz deutlich seitenständig ist, nämlich die
tertiäre Dactylopora cylindracea Carp. Nach der Rekonstruktion,
die Pra (1920, S. 201, Taf. VII, Fig. 27) von dieser Pflanze gemacht
hat, werden von dem primären Seitenast aus eine Anzahl (4—5)
Wirteläste sowie ein einziges Gametangium, inseriert ungefähr an
der Mitte des primären Seitenastes, ausgebildet. Dieser Typus hat
ein grosses theoretisches Interesse, da er ja zeigt, dass die Seiten-
ständigkeit des Gametangiums dort mit Reduktion ihrer Anzahl
auf nur 1 verbunden worden ist. Von hier ist ja — wenn man
sich die Entwicklung der Typen auseinander denken will — der
Übergang zu Neomeris mit 2 Wirtelásten über Cymopolia mit 4—5
nicht schwer sich vorzustellen, wobei dann auch das einzige, der
Anlage nach seitenstándige Gametangium verschoben worden ist,
so dass es eine scheinbare endstündige Stellung, mit Sitz zwischen
den Wirtelästen, erhalten hat. Der Dactylopora-Typus scheint mir
die Richtigkeit der Annahme zu bestätigen, dass der Entwicklungs-
sang hinsichtlich der Stellung und Anzahl der Gametangien so ge-
dacht werden kann, dass Typen mit zahlreichen seitenstän-
digen Gametangien zur Entstehung von Typen mit einem seiten-
ständigen geführt haben, wobei dann dieses einzige der Anlage
nach seitenständige schliesslich zu scheinbarer Endständigkeit
verschoben worden ist. Eine derartige Annahme hat jedenfalls
als Arbeitshypothese ihre volle Berechtigung.

Ist diese Überlegung richtig, so folgt gleichwohl daraus nicht,
dass die von ÖLTMANNS und WILLE angegebene Hauptrichtung für die
Einteilung der Familie in die zwei Gruppen Dasycladeae (mit den
Gattungen Dasycladus, Chlorocladus, Neomeris und Cymopolia) und
Bornetelleae (mit nur Batophora und Bornetella) natürlich und rich-
tig ist. Sie ist im Gegenteil ziemlich künstlich, denn sie stellt im
übrigen so gleich organisierte Typen wie Batophora und Dasycladus
in verschiedene Unterfamilien. Diese nebst Sonpers Chlorocladus
gehören vielmehr sehr eng zusammen, wie’ Pia es auch betont hat,
und wie es deutlich hervorgeht 1) aus den wiederholt ver-
zweigten,wirtelig gestellten Kurztrieben, 2) aus ihrer durchgehends
schwachen Verkalkung sowie 3) aus der Abwesen heit
der Bildung einer “Facettenrin de“, deren Zellen später
abfallende Haarzellen tragen. Eine natürlichere Gruppe lässt sich
nicht gut denken.

Andererseits bilden Neomeris, Cymopolia und Bornetella zusammen

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Project Runeberg, Sat Jun 15 16:21:41 2024 (aronsson) (download) << Previous Next >>
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