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auch eine natürlichere Gruppe, gekennzeichnet dadurch, dass 1) die
Seitenäste erster Ordnung sich nur einmal verzweigen und
2) ausserdem stets eine schöne, stark verkalkte Facetten-
rinde, deren Zellen durch lange Haarzellen abgeschlossen werden,
zur Entwicklung kommt. Diese Unterfamilie ist von Pra (1920, S.
239) Neomereae genannt worden.
Die Beobachtung, dass auch bei Neomeris die in der Einzahl
vorhandenen Gametangien seitenständig angelegt werden, und dass
die Endständigkeit als sekundär aufzufassen ist, bestätigt somit
Pras, übrigens auf ein umfassendes vergleichendes Studium paláonto-
logischen Materials gegründete Einteilung der Dasycladazeenfamilie
in folgende Untergruppen (natürlich ausser Acetabularieae, über deren
Abgrenzung keine Meinungsverschiedenheit herrscht), nàmlich:
D Dasycladeae:
A) zahlreiche laterale Gametangien an jedem Ast: Batophora ;
B) ein, scheinbar endständiges Gametangium an jedem Ast:
Chlorocladus und Dasycladus;
I) Neomereae:
A) zahlreiche laterale Gametangien an jedem Ast: Bornetella;
B) ein, scheinbar endstündiges Gametangium an jedem Ast:
Neomeris und Cymopolia.
Innerhalb jeder dieser beiden Gruppen müssen die Gattungen,
die zahlreiche, stets seitenständige Gametangien haben, also Bato-
phora und Bornetella, als die relativ ursprünglichsten angesehen
und demnach in den betreffenden Gruppen an die erste Stelle
gesetzt werden.
Dagegen muss die Oltmanns-Willesche Einteilung der Familie,
die in erster Linie die Stellung der Gametangien, d. h. ob sie
seiten- oder endstündig sind, berücksichtigt, als nicht natürlich,
sondern künstlich verworfen werden.
Die Zytologie der Gameta ngien. Ich habe bereits
oben geschildert, wie die Fortpflanzungsorgane (die Gametangien)
bei Neomeris annulata als kleine Ausbuchtungen gleich unterhalb
der beiden Áste zweiter Ordnung angelegt werden, und dass dies
erst stattfindet, nachdem diese Àste eine gewisse Entwicklungshóhe
erreicht haben. Die junge Gametangiumanlage wird in diesem Sta-
dium fast vollständig durch den ziemlich grossen, sich stark fär-
benden Zellkern ausgefüllt (Fig. 6b). Sehr bald nimmt diese
Anlage zu, die oberhalb derselben sitzenden Äste werden seitwärts
verschoben, und binnen kurzem nimmt das Gametangium seinen
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