- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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endständigen Platz mitten zwischen den beiden Seitenzweigen ein.
Fig. 6c zeigt dieses Verhältnis. Die Anzahl der Kerne hat durch
Teilung zugenommen, und 5 sind auf dem Bilde zu sehen. : Es
geht hieraus hervor, dass alle Kernein einem und dem-
selben Fortpflanzungsorgan (hier = Zyste) von einem
und demselben gemeinsamen Kern
herstammen, dem zuerst in die Astanlage
eingewanderten Zellkern. Fig. 6 c zeigt auch deut-
lich die Porenverbindungen, die sich in den Wän-
den zwischen den verschiedenen Zellen finden: Die
weitere Entwicklung führt dazu, dass das ganze
Organ die Form annimmt, die es als völlig reif hat,
d. h. ein basaler Stielteil differenziert sich ohne
Bildung einer Wand heraus, und in dem oberen
Teil konzentriert sich nun das Plasma, so dass
es schliesslich die einzige grosse Zyste bildet,
während der Stiel leer wird. Fig. 6d zeigt
dieses Stadium, und aus ihr ist auch ersichtlich,
dass die Zellulosewand viel dicker in dem Stiel-
teil ist als in dem oberen eigentlichen Game-
tangiumteil wie auch in dem oberen Teil der
Wand der Tragzelle, ein Umstand, den bereits
Cramer (1890, S. 17, Taf. I; 12) erwähnt und
abgebildet hat. Bald differenziert sich auch die
Wand um die im Gametangium gebildete ein–
zige Zyste herum (vgl. Fig. 8b) heraus, die
Fig.7. aZysteinQuer- NUN ganz prall mit Plasma und Stärke ge-
schnitt mitparietalem füllt ist. Diese Stärkekörner sind gross und
Plasma und parietalen haben oft eine eigentümliche, abgeplattete, knopf-
Kernen; b Zyste in ähnliche Form, wie aus Fig. 6 e hervorgeht, die sie
sche ND in verschiedenen Lagen zeigt. Das Plasma ist
350 x 1). viel dichter an der Peripherie, und nur hier
befinden sich die Zellkerne, deren Anzahl,
wenn die Zyste ihre volle Entwicklung erreicht hat, etwa 50
beträgt. Die Verteilung des Plasmas ist deutlich aus Fig. Ta zu
ersehen, die einen Querschnitt durch eine völlig ausgewachsene
Zyste zeigt. Fig. 7 b stellt einen Làngsschnitt durch eine solche
Zxste dar, wobei sie von innen her gesehen gedacht wird, so dass
in der untersten Ebene die zerstreufeu Zellkerne zu sehen sind.
Diese befinden sich also nicht im Innern der Zyste, sondern an

Längsschnitt, von in-

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