- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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ihrer Peripherie. Diese Organisation stimmt mit der überein,
die DE Bary (1856) bei Acetabularia und Arxorpı (1912) bei Borne-

tella geschildert haben, wo gleichfalls die
Zellkerne .nur in dem peripheren Plasma
belegen sind.

Die Wand, die die Zyste umgibt, er-
reicht zwar keine grössere Dicke, aber der
dicke Kalkmantel, der rings um das ganze
Gametangium herum zur Entwicklung
kommt, ersetzt ja auch eine Wand. SOLMS-
LauBACH (1892) machte bei Neomeris die
wichtige Entdeckung, dass an dieser Wand
ein Deckel vorhanden ist, der auswendig
als eine kleine, kalottenartige Erhöhung
hervortritt. Dieser Deckel liegt so orien-
tiert, dass er sich gerade vor dem Stielteil
des Gametangiums befindet. Auch Borne-
tella hat auf ihren Zysten einen derartigen
Deckel, der zuerst bei Acetabularia be-
schrieben wurde. Diese Entdeckung Sorws’
war von grossem theoretischem Interesse,
denn hierdurch war es klar bewiesen, dass
der ganze Inhalt des Fortpflanzungsorgans
bei Neomeris als eine einzige Zyste, homo-
log einer der vielen Zysten bei Aceta-
bularia und Bornetella, aufzufassen ist.
Neomeris zeigt in dieser Hinsicht einen
deutlichen Unterschied gegen Dasycladus,
der nach BERTHOLD (1880, S. 158) seine
Gameten direkt durch einen Riss an der
äusseren Seite des Gametangiums ohne
vorhergehende Bildung einer Zyste entlässt.
Pıa fasst den Dasycladus-Typus in dieser
Beziehung als reduziert, d. h. als mit weg-
gefallener Zystenbildung, auf.

Fig. 8. a gabelig verzweig-
tes Gametangium (etwa 400
X 1); b unterer Teil einer
Zyste mit Deckel, noch im
Gametangium eingeschlos- .

sen. — (Etwa 500 X 1).

Wie der Deckel auf der Zyste im Detail konstruiert ist, ist in-
dessen wenig bekannt, ebensowenig wie er entsteht und sich histo-
logisch differenziert. Sorws-LaumAcH (1892, Taf. VIII b, Fig. 8)
bildet ihn mit einer Querkontur über die Wand hin im Verein mit
einer kleinen Ausbuchtung ab. BóncEsEN (1913, S. 72), der gleich-

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