- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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im übrigen normal ausgebildeter Gametangien befand sich eines,
das bis über die Hälfte gespalten war. Besonders auffallend war
es, dass die. beiden Hälften in eine kleine Spitze ausliefen und
nicht oben gerundet waren, wie die normalen Gamelangien es sind.
Man erhält hier unzweifelhaft den Eindruck, dass eine wirkliche
Dichotomie der Gametangiumanlage stattgefunden hat. Bekannt-
lich haben sich verschiedene Ansichten betreffs der Natur der
Gametangien bei den rezenten Dasycladazeen geltend gemacht, in-
dem CRAMER wenigstens in seinen früheren Arbeiten sie für um-
gewandelte Wirteläste hielt, während Pra dagegen die Ansicht ver-
_ficht, dass sie Neubildungen, nicht homolog mit Wirlelästen, seien.
Die letztere Ansicht dürfte aus mehreren, oben (vgl. S. 458) ange-
führten Gründen die jetzt vorherrschende sein. Da nun Dicho-
tomie in wirklichem Sinne bei der Verzweigung der jetzt lebenden
Dasycladazeen nicht vorzukommen scheint, dagegen aber dem
Anschein nach als seltener Ausnahmefall hier eintreffen kann, so
könnte man möglicherweise hierin eine Bestätigung der Ansicht
Pias betreffs der Natur der Fortpflanzungsorgane als Neubildungen
erblicken. Andererseits ist darauf hinzuweisen, dass die Verzwei-
gung, die hier als Ausnahmefall bei einem vereinzelten Gametan-
gium beobachtet worden ist, an die dichotomische Verzweigung
erinnert, welche die Wirteläste bei der fossilen Galtung Anthraco-
porella nach Pra (1920, S. 154, Taf. VIII, Fig. 20) aufweisen. Auf
Grund hiervon Schlüsse betreffs der Natur der Gamelangiumzweige
zu ziehen, dürfte indessen verfrüht sein. Eine interessante Tat-
sache bleibt es jedoch, dass die Gametangien als Missbildungen
sich auf eine andere Weise als die vegelaliven Wirleläste ver-
zweigen können, und dass diese verzweiglen Gametangien den
gabelig verzweigten Nebenzweigen erster Ordnung bei gewissen
fossilen Dasycladazeentypen ähneln.

II. Die geographische Verbreitung der Gattung Neomeris.

Ein besonderes Interesse bietet die Gattung Neomeris bezüglich
ihrer geographischen Verbreitung. Sie gehört nämlich zu den
keineswegs so wenigen tropischen marinen Algengattungen, die
durch eine ausgesprochen diskontinuierliche Verbreitung
gekennzeichnet sind.

Gegenwärtig sind 6 sichere Neomeris-Arten im Indisch-Stillen

30 — 23344. Svensk Botanisk Tidskrift. 1923.

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