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Réseaus abgestorben seien. Fucus (1911, S. 27) sagt z. B. von dem
Hartigschen Netz: “Verfasser hat durch Beobachtung mit den stärk-
sten Vergrösserungen genau festtellen können, dass schon bald nach
dem Aneinanderliegen der Hyphen kein Plasma mehr in ihnen ist.
Das Hartigsche Flechtenwerk stellt mithin Rudimente der einge-
drungenen Pilzfäden dar.“ Diese Auffassung hat sich als unrichtig
erwiesen und dürfte auf ungeeignete Fixierungen und Färbungen
zurückzuführen sein.
Ausser den ektendotrophen Mykorrhizen kommen an Birken und
Espen — ganz wie an Kiefer und Fichte — Pseudomykorrhizen
vor. Ich habe sie am besten an der Birke entwickelt gefunden,
und zwar auf kürzlich dränierten, nassen Moorassoziationen (vgl.
MELIN 1917, S. 368), in denen sie ganz so gebaut sind wie die
Pseudomykorrhizen der Kiefern und Fichten (MELIn 1923 a). Sie
sind meistens einfach und immer sehr dünn (0,1 bis 0,12 mm dick).
Die äusseren Zellen sind mehr oder weniger isodiametrisch und
Wurzelhaare fehlen. Innerhalb der Epidermis- und Rindenzellen
finden sich 1—2 4 dicke Hyphen, wie es bei Kiefer und Fichte
beschrieben wörden ist. Eine Fragmentierung und Verdauung der
Hyphen habe ich nicht beobachtet.
II. Versuche mit den Pilzsymbionten der Birken- und
Espenmykorrhizen.
Zu den in Birken- und Espenwäldern am meisten verbreiteten
Hymenomyzeten gehören Boletus scaber Bull. und B. rufus Schaeff.
Obschon beide zusammen vorkommen können, zieht aber B. scaber
die Birken den Espen und B. rufus umgekehrt diese jenen vor.
Nach den Untersuchungen von THESLEFF (1919) scheint dies auch
im südöstlichen Finnland der Fall zu sein. Beide Arten kommen
aber auch in anderen Laubwäldern, in Ausnahmefallen auch in
Nadelwäldern, vor. Ich habe selbst B. rufus in Nadelmischwald
(Kiefer und Fichte) beobachtet, und zwar in Västergötland und
Västmanland in Schweden, und nach THEsLEFF findet sich diese
Art ausserdem in Lärchen-, Eichen- und Erlenwäldern. B. scaber
soll nach PEYRONEL (1917) und THEsLEFF (1919) unter Quercus und
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