Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
493
wenn solche monatalte Kolonien auf neues Substrat umgeimpft
werden, wachsen sie nicht weiter. Wenn man beabsichtigt, Boletus
scaber eine längere Zeit in Reinkultur zu züchten, muss man ihn
folglich sehr oft umimpfen, und zwar zum mindesten jeden Monat.
Er ist in dieser Hinsicht bedeutend empfindlicher als Boletus elegans
und die Kiefernwald-Boleten (MELIN 1923 a).
Auf Malzagar oder Malzgelatine bildet sich bei Zimmertempera-
tur ein kräftiges, rein weisses Luftmyzel aus (Fig. 9). Die Fäden
sind gleichförmig entwickelt, 2 bis 4 u dick (meistens 3 a) und
Fig. 9. Habitusbild von Boletus scaber auf
Malzgelatine in Reinkultur. 30 Tage alte Kolonie.
Vergr. 4X1.
gleichmässig septiert. Ihre Zweige wachsen in gutwüchsigen Kolo-
nien aus dem oberen Teile der Zelle, unmittelbar unter der Zell-
wand heraus (Fig. 10 a und b), ganz wie es normalerweise bei
Boletus elegans der Fall ist (MELIN 1922, S. 173). Die erste Zell-
wand bildet sich an den Seitenhyphen entweder dicht an der
Haupthyphe (Fig. 10a) oder unweit davon (Fig. 10 5b). Schlecht-
wüchsige Kolonien zeigen eine unregelmässigere Verzweigung, etwa
wie degenerierte Kolonien von Boletus luteus (MELIN 1923 a).
Hyphenstränge werden niemals gebildet. Schnallen kommen in
den Kulturen nicht vor. In einigen Fällen habe ich H-förmige
Brückenanastomosen zwischen den Hyphen beobachtet.
Es bilden sich keine Ausscheidungen an den Hyphen; dies im
Gegensatz zu Boletus elegans und den Kiefernwald-Boleten.
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>