Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
501
von einem dicken pseudoparenchymatischen Gewebe verdrängt
(vgl. Metin 1923 a). In den inneren Teilen der Rinde und in dem
Zentralzylinder kommen grosse Mengen von Stärke vor.
4. Versuche mit Amanita muscaria L.
Amanita muscaria in Reinkultur. Der Fliegenpilz
wächst sehr langsam aus den aufgelegten Fruchtkörperstückchen
hervor und lässt sich nur sehr schwer auf künstlichem Substrat
züchten, und zwar nur auf Malzgelatine (5proz. Malzextrakt). Fol-
gender Versuch mit jungen Fruchtkörperstückchen aus Vastman-
land in Schweden (Fichtenwald mit beigemischter Birke) ist sehr
instruktiv. Vier verschiedene Nährböden wurden verwendet, und
zwar:
1) Malzextrakt. Die hervorgewachsenen Hyphen sind nach 10
Tagen nur mikroskopisch sichtbar. Sie sind nicht zu weiterem
Wachstum zu bringen.
2) Malzagar. Hyphen wachsen nach 10 Tagen,hervor, nach
weiteren 10 Tagen sind die Stücke mit sehr kurzen Fäden beklei-
det, die aber nicht auf den Nähragar übertreten. Die Hyphen
stellen bald ihr Wachstum vollständig ein.
3) Malzgelatine. Die hervorwachsenden Hyphen treten allmäh-
lich auf den Nährboden hinüber und haben nach zwei Monaten
Kolonien mit einem Durchmesser von 8 bis 10 mm gebildet.
Die Kolonien haben kurze, weissliche, 2 bis 3 u dicke Lufthyphen
und scheiden einen dunkelbraunen Farbstoff ab, weshalb sie an
der Unterseite sehr kräftig gefärbt sind.
4) Birkendekokt mit Nährsalzen (vgl. oben). Die Hyphen wach-
sen nach 10 Tagen aus den Fruchtkórperstückchen hervor, stellen
aber bald ihr Wachstum ein, ohne makroskopísch sichtbare Kolo-
nien zu erzeugen.
Amanita muscaria und Birke in Reinkultur zu-
sammen. Die Keimlinge wurden am 19. Juni 1922 gepflanzt
und am 24. August mit Myzel von A. muscaria geimpft. Als Impf-
material dienten Fruchtkórperstückchen, die drei Wochen auf
Malzagar gelegen hatten und mit sehr kurzen Hyphen dicht besetzt
waren (vgl. oben).
Nährlösung: Birkendekokt mit Nährsalzen.
Am 2. November 1922 (zirka 10 Wochen nach der Impfung)
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>