- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 17. 1923 /
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wurden die Kolben untersucht. Der Pilz hat sich um die Wur-
zeln herum sehr kräftig entwickelt und bis zu 50 u dicke Hyphen-
stränge gebildet. Die 3 bis 4 u dicken, stark windenden Hyphen
sind ziemlich dicht septiert. Seitenzweige bilden sich an beliebigen
Stellen der Zellen aus (Fig. 10 f), Schnallen fehlen.

In dem oberen Teile der Wurzeln haben sich ziemlich zahlreiche
Mykorrhizen des ektendotrophen Typus gebildet, die eine weissliche
Farbe haben und 0,3 mm dick sind. Der Mantel ist meistens zirka
60 u dick, aus einem kleinzelligen Pseudoparenchym bestehend,
stellenweise aber sehr dünn und aus locker verflochtenen Fäden
gebildet. Nur die Mykorrhizen mit gut entwickeltem Mantel haben
die Palisadenzellen typisch entwickelt. Auch das Reseau kommt
nur in diesem Falle vor.

In den Langwurzeln finden sich zahlreiche, bis zu 4 u dicke
Hyphen in den Rinden- und Epidermiszellen. Sie kommen ent-
weder vereinzelt vor oder bilden lockere Knäuel oder pseudoparen-
chymatische Anhäufungen. In einzelnen Fällen wachsen die Stränge
auf die Weise in die Wurzeln hinein, wie es die Tricholoma-
Hyphen unter Umständen tun können (vgl. oben).

In den Langwurzeln bildet sich lokal ein Réseau aus, bisweilen
auch ein lockerer Mantel.

+ *

Versuche sind auch mit Amanita rubescens Fr. ausgeführt wor-
den. Sie sind aber sämtlich ohne Erfolg gewesen. A. rubescens
gedeiht in Reinkultur noch schlechter als A. muscaria. Frucht-
körperstückchen mit hervorwachsenden Hyphen wurden zu Birken
in Kolben geimpft; die kurzen Hyphen wuchsen aber nicht weiter.

5. Versuche mit Nadelwald-Boleten.

Ich habe auch Synthesenversuche mit zwei Boletus-Arten aus-
geführt, die man nicht in Birken- sondern nur in Nadelwäldern
(hauptsächlich Kiefernwäldern) trifft, nämlich B. Iuteus und B.
badius. Beide Arten sind, wie ich ermittelt habe, Mykorrhizen-
pilze an der Kiefer und in Ausnahmefällen auch an der Fichte
(vgl. MELIN 1923 a). Ausserdem habe ich Versuche mit B. edulis
gemacht, welche Art ausser in Nadelwäldern manchmal auch in
Laub- (inkl. Birken-)wáüldern auftritt.

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