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Ferner dürften ähnliche Verhältnisse bei den auf Viola-Arten
vorkommenden Puccinia cingens Bomm. et Rouss. und P. effusa
Diet. et Holw., weiter hin Uromyces Behenis (DC.) Ung. und anderen
sich finden lassen.
Puccinia Tragopogi (Pers.) Cda.
Vor allem durch die umfassende Untersuchung Sappın-TRoOUFFYS
(1896), die von anderen Forschern ergänzt und bestätigt wurde,
kam man zur Auffassung, dass bei Rostpilzen slels ein regelmässiger
Wechsel zweier Myzeltypen, eines mit einkernigen und eines mit
zweikernigen Zellen, vorkomme, und dass der erstgenannte Typus
aus der Teleutospore entstehe und zur Bildung von Äzidien, oder
— bei Rostpilzen mit abgekürztem Entwicklungsverlauf — einer an-
deren gleich auf die Sporidieninfektion folgenden Sporenform führe,
mit der das zweikernige Myzel beginne. Daher war man nicht
wenig erstaunt, als OrrvE (1913) bei drei Arten, nämlich Puccinia
Podophylli Schw., P. suaveolens (Pers.) Rostr. und Uromyces Gly-
cyrrhizae (Rabh.) P. Magn., ganz abweichende Verhältnisse fand. Eine
för diese drei Rostarten gemeinsame Eigenschaft ist das Vorkommen
von tiberwinternden, die ganze Wirtpflanze durchdringenden My-
zelien. Bei Puccinia Podophylli werden Spermogonien, Azidien und
Teleutosporen gebildet, bei den beiden anderen Spermogonien,
Uredo- und Teleutosporen. Nach OrrvEs Darstellung wird in allen
drei Fällen die Pflanze von teils einkernigem, teils zweikernigem
Myzel durchzogen. Aus dem ersteren entstehen die Spermogonien
und die Anlagen der Azidien, bzw. der primären Uredohäufchen.
Diese Anlagen werden aber durch von unten her hineinwachsende
zweikernige Hyphen verdrängt, so dass das einkernige Myzel keine
Rolle bei Erzeugung irgendwelcher Sporen spielt, sondern alle Sporen
stammen aus dem zweikernigen Myzel. Hinsichtlich der Entstehung
dieser verschiedenen Myzele nimmt OrıvE an, dass das einkernige
dureh Sporidieninfektion, das zweikernige durch Infektion mit
Azidien- bzw. Uredosporen entsteht. Letztgenannte Infektionen
verursachen allerdings lokalisiertes Myzel, aber es wird angenommen,
dass es sich später über grössere Teile der Pflanze ausbreilet.
Kursanov (1922, S. 58) hat später Puccinia suaveolens untersucht
und gelangt zu teilweise anderer Auflassung hinsichtlich der Ver-
breitung der beiden Myzele. In embryonalen Teilen fand er aus-
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