- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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ohne deutliche Membran, während andere grösser und stärker
farbbar werden. Zum Schluss bilden sich Sporenhäufchen durch
starke Verzweigung der nun schmalen Hyphen.

KLEBAHN (1904, S. 258) erwähnt eine eigenlümliche von ihm
beobachtete Bildung, wo gewisse zur Wirtpflanze gehörende Kerne
innerhalb einer Hyphe zu liegen scheinen. Diesbezüglich wirft
Lorsy (1907, S. 642) die Frage auf, ob das ein wirklich zum Pilz
gehóriger Zellkern ist und die übrigen als Kerne beschriebenen
Bildungen metachromatische Körner sind.

Aus dem oben Gesaglen geht hervor, dass man eine erneuerle
Untersuchung von Puceinia glumarum nicht für unmotiviert ansehen
kann. Ich habe bei meinen Studien über diesen Pilz mich bemüht,
Material vom primären Aultreten der Krankheit, das nach ERIKSSON
vom Mykoplasma herzuleiten ist, mit dem durch Uredoinfektion
hervorgerulenen zu vergleichen. Letzteres erhielt ich durch ab-
sichtliche Infektion, ersteres dagegen wurde im Freien auf dem
Versuchsfelde der botanischen Abteilung der landwirtschaftlichen
Versuchsanstalt in Stockholm gesammelt. Es wurde genau über-
wacht, so dass die grösstmögliche Sicherheit für Auffindung des
erstens Erscheinens der Krankheit im Jahr auf den betreffenden
Saaten gewährleistet war. Die Termine für Fixierung des unter-
suchten Materials waren folgende:

Den 24. 5. 1916: Winterweizen
» 8. 4. 1921:
20. 0. 19225 "
11.7. 1922: Sommergerste
28. 1. 19295:

Die Uredospore enthält normalerweise 2 Kerne, und dasselbe
ist der Fall im schmalen Keimschlauch, der sich bei ihrer Kei-
mung bildet (Fig. 9). Durch eine Spaltölfnung in das Blatt ein-
gedrungen bildet der Keimschlauch, wie Evans sehr richtig be-
schreibt, eine blasenförmige Erweiterung in der Atemhöhle, die
mit einer verhältlnismässig starken Wand versehen ist und eine
grössere Anzahl Kerne enthält, welche alle mit je einem Nukleolus
und die meisten ausserdem mit einem hellen Hof um letzteren
herum versehen sind. Die Umgrenzung dieses Hofes nach aussen
ist bei einigen ganz deutlich, bei anderen dagegen unbestimmt.
Man findet auch Partikel, die vollständig Nukleolen gleichen, aber

von keinem bemerkbaren hellen Hof umgeben sind. Ubergangs-

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