- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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strahlender Körper kinoplasmatischer Natur, dessen Mittelpartie viel-
leicht als Zentrosom aufzufassen ist. Um die Mitte der Spindel
herum liegt die Chromatinmasse, die noch die Gestalt des Kernes
hat Individualizierle Chromosomen konnten zu keinem Zeitpunkt
beobachtet werden. Die Chromalinmasse wird in der Mitte durch-
schnürt und je eine Hälfte einem Pole zugeführt.

Mare (1902, S. 33, 42 u. 51) gibt als charakteristisch für die
Coleosporiaceae das Vorkommen einer Kernspindel an, während
eine solche bei den Pucciniaceae fehlen soll.

HOLDEN und Harrer (1902, S. 69) landen, dass der Chromatin-
laden sich zusammenzieht und dick wird, während gleichzeitig
der Nukleolus verschwindet. Da später die Kernmembran ver-
schwindet, bleibt der dicke Chromalinfaden, den sie als Spirem
auffassen, in einer körnigen Masse liegen, die sich nicht deutlich
vom umgebenden Zytoplasma unterscheidet. Der Spiremfaden,
welcher sich nun der Länge nach spaltet, wird als aus vielen
Segmenten bestehend aufgelasst — den Chromosomen. Eine wirk-
liche Kernspindel mit deutliehen Fäden wird beschrieben und das
Vorkommen von Strahlungszentren bestätigt. Im Gegensalz zu
JUEL glauben diese Auloren, wirkliehe Chromosomen bei der Meta-
phase gefunden zu haben, aber diese entsprechen nicht dem, was
SAPPIN-TROUFFY oder Poimavrr und Racızorskı mit dieser Bezeich-
nung gemeint haben. Ihre Anzahl konnte nicht mit Sicherheit
bestimmt werden wegen der Unregelmässigkeiten in der Form und
Verteilung, dürfte aber wahrscheinlich 6—10, jedenfalls mehr als

2 betragen. Am Schluss der Teilung werden die Tochterkerne
rekonstruiert, bevor die zweite Teilung anheblt. Bei dieser sind

die Kernteilungsfiguren bedeutend kleiner als bei der ersten Teilung.

Brackman (1904, S. 330) fand bei Gymnosporangium clavariaeforme
das erste Anzeichen der beginnenden Teilung in einer Kontraktion
des Chromalins. Im selben Zeitpunkt konnte er ein im Zytoplasma
liegendes Zenlrosom beobachten, das, nahe an der Kernmembran
gelegen, mit dieser dureh einen Kinoplasmakórper verbunden war.
Darauf folgte ein Stadium mit undeutlicher Kernmembran und
zu einem Spiremladen zusammengezogenem Chromalin. Letzteres
zerliel in eine Anzahl langer, schmaler Chromosomen, deren An-
zahl nicht sicher bestimmt werden konnte, aber mindestens 10
ausmachle. Nun wurde zum erstenmal eine Spindel mit deut-
lichen Zentrosomen beobachtet. Die Chromosomen ordnelen sich

um die Mitte der Spindel, aber eine distinkte Äquatorialplatte kam

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