- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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wandsfrei fixiertem Material nie gefunden, dass die Zusammen-
ziehung so weit, wie bis zur Bildung einer einzigen homogenen
Masse, gedieh, was von mehreren Verfassern behauptet wird. Das
Chromatin hat aber das Aussehen eines groben Netzes (Taf. IV,
Fig. 50). Unterdessen beginnt die Kernmembran sich in der Ge-
gend des Nukleolus aufzulösen und verschwindet bald vollständig,
so dass der Nukleolus frei ins Zytoplasma zu liegen kommt. Zu
dieser Zeit hat das Chromalin eine morgensternähnliche Form an-
genommen (Fig. 51, Taf. IV), ohne jedoch auch jetzt eine kom-
pakte Masse zu bilden. Doch habe ich auch keine von einander
ganz unabhängige Parlien in ihm bemerken können. Im nächsten
von mir beobachteten Stadium findet man eine Spindel (Fig. 52,
Taf. IV), die sich zwischen zwei sehr kleinen, dunkelgefarbten
Körpern, den Zentrosomen, hinzieht. Diese habe ich in früheren
Stadien nicht beobachten können, was in Anbetracht ihres äusserst
kleinen Umfanges nicht wundernimmt. Die Spindel selbst macht
den Eindruck einer dichten, homogenen Plasmabildung, in der
ich nicht mit Sicherheit eine fibrilläre Struktur gewahren konnte.
Wie dieselbe sich bildet, konnte ich nicht feststellen, aber ver-
schiedene beobachtete Erscheinungen sprechen für die Richtigkeit
der Auffassung, dass sie ausserhalb des Kernes entsteht. Daher
scheint die Chromatinmasse so oft (Fig. 54, Taf. IV, rechts) seit-
würls mit der Spindel in Verbindung zu treten.

Das Chromalin lagert sich nun um die Mittelpartie der Spindel.
Seine Struktur ist sehr wechselnd, so dass man die Verschieden-
heit in der Auffassung der Forscher verstehen kann. Die eine Spin-
del z. B. (Fig. 54, Taf. IV, links) gleicht völlig den Abbildungen, die
SAPPIN-TROUFFY zur Annahme zweier Chromosomen bewogen, wah-
rend andererseits in Fig. 55, Taf. IV auf jeder Spindel mehrere
ganz selbständige Körper (sicher mehr als 4) sichtbar sind; vier
wären ja bei einer Zahl von 2 Chromosomen zu erwarten. Eine
sehr eigentümliche und schwer zu verstehende Bildung ist in Fig.
55, Taf. IV wiedergegeben. Sie gleicht am meisten einem lang
ausgezogenen ruhenden Kern und würde auch von mir als solcher
aufgefasst werden, wenn nicht der Nukleolus ausserhalb des Kern-
bildes läge.

OrrvEs Angabe, als gingen von den Zentrosomen “mantle fibres”

aus, die bei der Anaphase mitwirken, konnte ich nicht bestäligen,
da ich in keinem Entwicklungstadium Fadenstrukturen in der
Spindel wahrgenommen habe. Gegen Ende der Anaphase sammelt

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