- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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sich das Chromatin an den Polen der inzwischen stark verlängerlen
Spindel und bildet dort zwei mehr oder weniger deutlich getrennte
Partien, die anfangs ziemlich homogen sind (Fig. 56, Taf. IV), sich
allmählich aber in ein netzarliges Gebilde auflösen. Gleichzeitig
schrumpft die Spindel zu einem schmalen Strang zusammen (Fig.
57, Taf. IV), der zuletzt ganz verschwindet.

Schliesslich umgeben sich ‘die Tochterkerne mil Membranen,
und der Nukleolus erscheint.

Meine Beobachtungen über die konjugierte Kernteilung zusammen-
fassend kann ich erklären, dass BLackmans Standpunkt bezüglich
ihres Wesens ganz unannehmbar ist. Sie ist zweifellos eine wirk-
liche Mitose mit wohl ausgebildeter Kernspindel. Nur wegen des
Chromatins ist ein Zweifel möglich. In keinem Fall aber bildet
es, wie BLACKMAN angibl, einen ganz undilferenzierten Klumpen -
eine Auffassung, die sich vermutlich auf schlecht fixiertes Material
gründel. Andererseils ist es mir unmöglich, bis 8 Chromosomen zu
konstalieren, wie sie OLIVE und CorrEv zu finden glaubten. Die von
mir studierlen Kernteilungsfiguren ergeben ehestens die Chromoso-
menzahl 4, was auch die Untersuchung des Promyzels von Puccinia
Arenariae wahrscheinlich machte. Bilder wie Fig. 55, Taf, IV müs-
sen wohl als Amitose gedeutet werden, doch sind sie zweifellos
nur Ausnahmen.

ZUR FRAGE DER SEXUALITAT DER ROSTPILZE.

Uber die Frage der Sexualitàt der Rostpilze ist schon seit 1841
debattiert worden, seil MEvEN die Hypothese aulstellle, dass die
Azidien und Spermogonien weibliche und männliche Organe seien.
Diese Annahme fand bei mehreren anderen Forschern Beifall,
anfangs allerdings nur wegen des gemeinsamen Vorkommens dieser
Organe nebst der Unfähigkeit der Spermatien zu keimen. Masser
(1888, S. 47) glaubte übrigens gefunden zu haben, dass das Azidium
bei Uromyces Poae das Resultat der Befruchtung eines Oogons durch
ein Antheridium wäre. Diese Angabe wurde aber von späleren
Forschern nicht besläligl. Nachdem die in den Teleutosporen vor
sich gehenden Kernyerschmelzungen hauptsächlich durch die Unter-
suchungen von SAPPIN-TROUFFY (1896, S. 59) nachgewiesen waren,
wurden diese von gewisser Seile als Sexualakt aufgefasst. Durch
BLACKMANS (1904, S. 323) und CHRISTMANS (1905, S. 267) Entdeckung
der Hinüberwanderung von Kernen, bzw. der Zellenverschmelzung

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