- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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allem Anschein nach von sämtlichen jüngeren Gruppen und
Arten festgehalten worden ist.” Den angeführten Familien können
nun auch — ausser Composilae Magnoliaceae (STRASBURGER 1905,
S. 220, MawEvanL 1914, S. 4), Saxifragaceae (Giumann 1919) und
Liliaceae (siehe unten!) zugefügt werden. Innerhalb der Saxifra-
gazeen lassen sich die verschiedenen Endospermtypen in einer
schönen Serie ordnen, welche die Übergänge vom nuklearen bis
zum durch und durch zellularen Typus zeigt. Ich verweise auf
S. 195 und meine Abhandlung vom Jahre 1923. Herr W. SEELIEB
(Zürich), der Tofieldia calyculata untersucht, hat mir gütigst fol-
gendes mitgeteilt: “Nach der ersten Teilung des primären Endo-
spermkerns, wird der Embryosack in eine grosse mikropylare und
eine kleine basale Zelle zerlegt. Die weitere Entwicklung erfolgt
durch freie Kernteilung und später nachfolgende Zellbildung so-
wohl in der basalen wie auch in der mikropylaren Zelle, nur dass
die Teilungen in der ersteren viel langsamer erfolgen als in der
grósseren Tochterzelle." — Also eine Entwicklung nach dem *He-
lobiae-Typus^, trotzdem dass bis jetzt nur nukleares Endosperm bei
den so oft untersuchlen Liliazeen beobachtet worden ist.

Ich habe oben vom zellularen und nuklearen Typus gesprochen.
Damit habe ich nichts anderes ausdrücken wollen, als dass sich
beim ersten Typus sofort, unmittelbar nach der ersten Kernteilung,

Zellen bilden, und beim zweiten — wenn eine Zellbildung über-
haupt zustande kommt — erst nachdem sich der primäre Endo-

spermkern in eine grössere oder geringere Anzahl freier Kerne
geteilt hat. Wie man sieht, ist zwar die Grenze zwischen den
beiden Typen messerscharf, aber ein tieferer Unterschied braucht
ja deswegen nicht immer zu bestehen. Bei den Saxifragazeen
hatten wir ja eine schöne Übergangsserie. Dass sich Zellen schon
vom Anfang an ausbilden, ist nicht immer etwas Fundamentales.
Wenn wir z. B. an die Makrosporenbildung denken, können wir
sogar in einer und derselben Gattung (Erigeron, HOLMGREN 1919,
S. 22) vier Tetradenzellen, zwei Dyadenzellen oder vier freie Kerne
erhalten.

Der Ausdruck “zellulares Endosperm“! umfasst mehrere Typen,

‘Zu den in meiner Liste (DAHLGREN 1923) angeführten Pflanzen mit einem ab
initio zellularen Endosperm können jetzt die folgenden zugefügt werden: Viscum
album (Scuünnorr 1922 a, Fig. 6; Pıser 1923, S, 14), Calycanthus ferlilis, C. occi-
denlalis, C. floridus (ScHürHorF 1922 b), Cornus suecica, C. Bayleyi und C. Purpusi
[HÅKANSSON 1923, S. 108). Bei Nicotiana tabacum hat Parm (1922 b, S. 19) neulich

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