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anfangs nicht abgegrenzt zu sein. Wenn wir WEINZIEHER glauben
dürfen, entwickeln sich bei Xyris indica mehrere Endospermkerne
im Basalteil, ehe dieser gegen den übrigen Embryosack abgegrenzt
wird. In diesen beiden Fällen dürften wir ein paar interessante
Modifikationen des typischen Helobiae-Endosperms vor uns haben.
— In einer vorlaufenden Mitteilung hat Svensson angegeben, dass
sich bei einigen Borraginazeen zuerst vier freie Kerne bilden, wonach
zwei von ihnen in einer kleinen lateralen Zelle eingeschlossen
werden. In dem übrigen Teil des Embryosackes entstehen zahl-
reiche freie Kerne.
Was die genannten Helobiae-Typen angeht, habe ich (DAHLGREN
1923, S. 17) betont, dass wir das Abgrenzen eines besonderen Teils
des Embryosackes als wenigslens teilweise mit trophischen Ver-
hältnissen zusammenhängend betrachten können. Es tritt eine
Arbeilsverteilung ein zwischen dem Hauptendosperm und dem-
jenigen Teil, der in erster Linie den grösseren Teil des Nahrungs-
stromes bekommt. Bei vielen zellularen Endospermen ist ebenfalls,
wie gesagt, die Entwicklung der beiden ersten Zellen des Endo-
sperms verschiedenartig. Bei nuklaren Endospermen ist es auch
schr gewöhnlich, dass sich das Endosperm im basalen Teil anders
verhält (spätere oder ausbleibende Zellbildung, hypertrophiierte
Kerne) als im übrigen Embryosack.
Trotzdem dass also die Entwicklungsweise des Endosperms nicht
immer nach scharf getrennten Schemala erfolgt und innerhalb eines
Verwandtschaftskreises verschiedene Typen vertreten sein können,
kann man jedoch nicht leugnen, dass eine besondere Art und
Weise der Endospermbildung oft ein für ganze Gruppen von Pflan-
zen — Familien, ja sogar ganze Reihen — von denen viele Gattungen
untersucht sind, bezeichnendes Merkmal sein kann. Wenigstens
in gewissen Fällen haben wir in der Endospermbildung sicherlich
ein wertvolles systemalisches Merkmal, obwohl sie, wie mikrosko-
pische Verhältnisse im allgemeinen, von Systematikern wenig be-
achtet sind, Dabei muss aber betont werden, dass unsre Kennt-
nisse von den embryologischen Verhältnissen einer Menge Familien
sehr mangelhalt oder gar kein gewesen sind.
Einige Verfasser scheinen der Meinung zu sein, dass die Art der
Endospermbildung gar keine systematische Bedeutung habe. Von
späteren Autoren kann z. B. SurssENGUTH (1921, S. 18) genannt
werden. Dies ist aber zweifellos viel zu weit zu gehen. Es wäre
ja auch sehr eigentümlich, wenn ein mikroskopischer Charakter
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