- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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dieser Riehlung hin geprüft, ob die numerischen Merkmale der
Chromosomengarnituren “ihre natiivlichste Erklärung in ROSEN-
BERG’S oder in STRASBURGER’S Deutung des Drosera-Falles finden“,
Ich verweise auf diese Darstellung, auf die ich später noch zurück-
komme.

Das Problem der Herkunft der konjugierenden Chromosomen ist
aber auch von anderer Seile, von der experimentell-genelischen, ange-
griffen worden. So hat z. D. Mutter (1914) die von GREGORY an tetra-
ploiden Rassen von Primula sinensis angestellten Experimente in dieser
Hinsicht geprüft. Von der Voraussetzung ausgehend, dass die Auftei-
lung der Fakloren bei der Gametenbildung eine Folge der Chromoso-
menbindung in der Reduktionsteilung ist, stellt Mutter alle denkbaren
Möglichkeiten für diese Bindung auf, wenn 4 Allelomorphe für jedes
Gen vorhanden sind. Wenn nur Chromosomen von verschiedenen
Elterngameten konjugieren, liegen bei einer Kreuzung der telraploiden
AAAA X aaaa folgende zwei Möglichkeiten vor: die beiden Paare Aa
und A, a, verhalten sich wie multiple Faktoren und liefern die Gameten
AA, aa, Aa, A,a, oder aber sie sind gleichwerlig und austauschbar
und geben die Gameten AA, wa, Aa, A,a,. In beiden Fällen zu-
sammen erháll man also 2 AA : 4 Aa: 2 aa. MurrEr findet indessen
keinen Grund dafür, dass, wenn 4 Chromosomen homolog sind, nicht
auch väterliche sowohl wie mütterliche Chromosomen unter sich
konjugieren sollten. Auf diese Weise würden Gameten von den
Typen Aa. A,a,, daj, Aja entstehen. Diese Kombinationen, zu denen
der beiden ersten Fälle addiert, geben 2 44:8 da:2 aa=1:4
:1 oder 5 dominant: 1 rezessiv. MULLER ist der Meinung, dass
GREGORYS Spaltungszahlen besser einer Gametenverteilung 5: 1 als
3:1 entsprechen und zieht aus seiner Analyse den Schluss; “Where
more than two factors, which are normally allelomorphic to each
other are present, the pairing of these allelomorphs with each other
preparatory to segregation usually takes place at random." Die
von GREGORY erhaltenen Daten genügen aber nicht, um eine Ent-
scheidung der Kombinationsméglichkeiten zu trelfen. Die ausführ-
liche Darstellung der genetischen Verhältnisse bei den tetraploiden
Datura wird von grossem Interesse sein. BrLAKESLEE (1921) sagt
von diesen zytologiseh eigenarligen Pflanzen, deren “homologous
ehromosomes form tetrasomes, lo use a new term, instead of di-
somes as in normals or trisomes as in triploid plants“ (BLAKESLEE
1921): "Members of these tetrasomes apparently assort in random

in the reduction division.”

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