- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 18. 1924 /
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P. tiliacea (= scortea), Cetraria norvegica. — Bei Parmelia crintta
Ach. (= P. pilosella Hue) sind die zylindrischen Isidien mit langen
terminalen und lateralen Haaren versehen.

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3. Keulenförmige Isidien (isidia claviformia).

Die Isidien entwickeln sich zu keulenförmigen, hohlen Gebilden,
die späler + schuppenförmig werden können. Seltener Typus,
ganz typisch nur bei Parmelia exasperalula (zerstreute superliziale
Isidien) notiert.

4. Schuppenförmige Isidien (isidia squamiformia).

Die Isidien bilden + unregelmässig gelórmle Schuppen von ver-
schiedener Form; sie sind im allgemeinen sowohl superfizial als
auch marginal.

Beispiele: Pelligera lepidophora (Schuppen nur superfizial, hori-
zontal liegend, zerstreut), Pelligera praetextata (Schuppen super-
fizial und marginal, + vertikal gestellt und in Isidangien von un-
regelmässiger Form vereint; betreffs dieser beiden Arten vgl. Du
Rıerz 1915, 1922 und LINKOLA 1922), Nephroma resupinatum.

5. Korallenfórmige Isidien (isidia coralliformia).

Unter diesem Haupttypus vereinige ich vorläufig einige recht
verschiedene Isidientypen, deren gemeinsames Charakteristikum
vor allem das isl, dass die Isidien wenigstens teilweise + perlen-
schnurartig verdickt sind. Bei Parmelia isidiolyla (vgl. RosEN-
DAHL 1907, Tab. XXVII Fig. 9, 10) fangen die Isidien als einfache,
kugelige Auswüchse auf der Thallusoberfliiche an, die sich später
verzweigen und zu dichten, unregelmässig geformten Isidienhäufen
auswachsen, deren einzelne Glieder bei einer näheren Analyse
+ perlenschnurarlig erscheinen und an den Enden oft in Soredien
bersten. Bei Physcia sciastra (Ach.) DR. (vgl. Du Rrerz 1925)
findet man denselben Isidientypus wieder, nur sind die Isidien
hier zarler, meistens marginal und nur ausnahmsweise soredien-
bildend. Bei Physcia nigricans und Xanthoria candelaria entstehen
die Isidien als kugelf6rmige Auswüchse am Rande der apikalen
Thalluslappen; später lösen sich meistens die ganzen Apikalleile
der Lappen in unregelmässig perlenschnurförmigen Isidien auf,

die + reichlich in Soredien bersten (vgl. Du Rıerz 1925). Bei

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