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Sporophytindividuen aus Adventivknospen stammten, die auf der
Oberseite der Basalteilen älterer Blattstiele entstehen, die
bekanntlich alle älteren Rhizompartien dicht bekleiden.
Die Gamophvten lassen sich indessen in einem Falle wenigstens
unschwer bestimmen und zwar, wenn man so junge Exemplare
findet, dass die Basalzelle mit haftender Sporenhaut noch
zurückgeblieben ist. Die Sporenstruktur ist nämlich für jede Art sehr
charakteristisch, und kennt man also dieselbe, ist die Sache sofort
klar. So junge Gamophvten findet man wohl indessen nur selten
im freien.
Auch wenn einem solche Hilfsmittel, wie die oben berührten,
nicht zur Verfügung stehen, scheint es mir jedoch nicht unmöglich,
dass man wenigstens an unbeschädigten Gamophvten eine korrekte
Artbestimmung wird vornehmen können. Leider habe ich nicht
Gelegenheit, sämtliche Arten hier ausführlicher zu besprechen, dazu
genügt meine Erfahrung noch nicht. Ich möchte nur einige
Gesichtspunkte diskutieren, die meines Erachtens bei einer künftigen
Systematisierung von Wert sein dürften.
Es sind bekanntlich neuerdings von Jakowatz i Ii und Lampa il)
mehrere Polvpodiaceengamophyten hinsichtlich der früheren
Entwicklung vergleichend untersucht worden. Der erste Verfasser
findet, dass recht auffallende Verschiedenheiten eben bei der
Umbildung des Protonemastadiums in die Zellfläche zum Vorschein
kommen, er bleibt doch etwas unsicher, ob diese
Verschiedenheiten für die Systematik verwendet werden können. Es scheint
mir jedoch, als ob die Entstehungsweise der zweischneidigen
Scheitelzelle, wenigstens bei den von Jakowatz untersuchten
Arten, allzu stark variiert, dass ein grösseres systematisches Gewicht
auf dieselbe gelegt werden konnte. Die zwei Haupttypen, für
welche wohl in der fraglichen Abhandlung Asplenium septentrionale
einerseits und Polypodium vulgare anderseits als Repräsentanten
gelten können, scheinen mir prinzipiell wenig verschieden und
werden ja übrigens durch Formen verbunden, bei denen sie beide
vereint vorkommen können, wie z. B. Aspidium dilatatum (vergl.
seine Fig. 1, 2, Taf. II und 1, 2, Taf. VII resp. mit den Fig. 14,
15 und 1, 2, Taf. IV).
Dementgegen dürfte ein anderer Charakter, der sich auch
gewissennassen auf die Ausbildung der jungen Zellflächen bezieht,
von einem auffälligen Wert sein, und zwar das Vorkommen oder
die völlige Abwesenheit von Haarbildungen. Diese sind typisch
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