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auch die Segmentbildung durch die allmählich aufhörende
Wirksamkeit der zweischneidigen Scheitelzelle früher oder später
eingebüsst, wonach selbstverständlich alle neuen Haare sekundär
werden müssen.
Die mit nur sekundären Haaren ausgestatteten Formen werden
bei uns von den Arten der Gattungen Phegopteris und Polypodium
gebildet. Die Gamophyten können somit hier sogar eine deutliche
Herzform schon angenommen haben, ohne ein einziges Haar zu
besitzen. Diese kommen indessen stets sehr bald zum Vorschein,
werden aber anfangs sehr spärlich und unregelmässig placiert,
entwickeln sich aber hauptsächlich, sobald die Gamophyten eine
beträchtlichere Grösse erlangen, zu beiden Seilen des terminalen
Meristems von den Zellen, die ihre embryonale Natur noch nicht
verloren haben. Doch werden auch bei den fraglichen Arten neue
Haare an älteren, basalen Teilen eingeschaltet.
Ich habe dieses Verhältnis etwas ausführlicher besprechen
wollen, um zeigen zu können, dass eine oberflächliche
Untersuchung nicht genügt, um entscheiden zu können, ob ein Gamophyt
zu der nackten oder behaarten Kategorie zu stellen ist. Man läuft
dann leicht Gefahr sich zu täuschen. Als Beispiel dafür darf ich
eine Angabe von Jakowatz betreffs Polypodium vulgare anführen,
die gewissermassen irrig ist. Verf. spricht von dieser Art (I, p.
502): »Protonerna sowohl als auch das flächenförinige Prothallium
sind vollständig papillenlos. Diese Behauptung wird nebenbei auf
Taf. I, Fig. 13 und Taf. VII, Fig. 1 7 gestützt. Freilich kann
man schon so grosse haarlose Gamophyten auffinden, wie der
durch Fig. 7, Taf. VII wiedergegebene, nach meiner Erfahrung
dürfte dies aber eher eine Ausnahme sein, und die Haare sind an
einem solchen Stadium gewöhnlich schon vorhanden. (Vergl. die
Figuren der Taf. I bei Edlich, I).
Die Polypodium- und Phegopteris-Gamophyten bilden somit in
der Tat eine Verbindung zwischen den behaarten und nackten
Gruppen. Ihre zartesten Flächenstadien sind nackt, ältere
Individuen jedoch stets behaart.
Bei einer Trennung der behaarten Formen scheinen die Haare
auch verwendbare Charaktäre in vielen Fällen darbieten zu können.
Ich liefere im folgenden eine kurze Beschreibung von deren
Aussehen und Auftreten bei den mir gegenwärtig zugänglichen Arten
und verweise übrigens auf die begleitenden Figuren (Taf. 10).
Es erhellt daraus ohne weiteres, dass eine bestimmte Verschieden-
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