Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
237
aufgeschlitzter Rand mehr obligat vorkommen dürfte, wie z. B.
Asplenium adiantum nigrum und A. ruta muraria. Ältere
Gamophyten können oft eine sehr phantastische Ausbildung ihrer
Händer aufweisen, wodurch manchmal Bildungen auftreten, die eine
bestimmte habituelle Ähnlichkeit mit den Paraphysen mancher
Laubmoose zeigen.
In Fig. 2 ist ein solcher
sekundär entstandener
Randlappen bei Asplenium ruta
muraria abgebildet. Die
Zellteilungen scheinen ohne
irgend welche Planmässigkeit
vorsieh gegangen zu sein, und
der Weiterentwicklung dieser
Lappen wird allmählich eine
Grenze dadurch gesetzt, dass
Haarbildungen sämtliche
heraussprossende Zellpartien
früher oder später
abschliessend- Diese Sprossung konnte
vielleicht als eine abgeleitete
Adventivsprossung angesehen
werden, weicht aber von
derselben durch den
aufhörenden Wuchs der Sprosse
entschieden ab.
Durch die diesbezügliche Aufschlitzung des Randes, die man
auch bei ini freien gefundenen Gamophyten oft besonders
ausgeprägt antrifft, wird die Schätzung der Häufigkeit der randständigen
Haare bedeutend erschwert. — Die im folgenden gegebenen
Angaben stammen deshalb von solchen Individuen, deren Ränder
nicht oder nur wenig aufgeschlitzt waren. In den begleitenden
Figuren sind ausserdem Haare ohne haftendes Sekret abgebildet
worden, um die verschiedene Form ihrer Spitzen besser hervortreten
zu lassen.
Woodsia ilvensis. (Fig. 1—2, Taf. 10). Die Haare am Bande lein und
dicht, unten gestreut bis reichlich. An älteren Randpartien findet
eine reichliche Neubildung von sekundären Haaren statt, wodurch
bewirkt wird, dass die allgemeine Haarform sehr wechselnd zu
sein scheint.
Fig. 2. Lappen des aufgeschlitzten Randes
eines Gamophyten von Asplenium ruta
muralia (60/i)-
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>