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vorkommen kann, jedenfalls aber nie auf andere Weise als nur
fakultativ auftritt.
Möglicherweise kann aber der feinere Aufbau der Archegonien
bestimmte Verschiedenheilen hervortreten lassen. Ich verweise
nur auf die Entdeckung Campbells betreffs Struthiopteris germanica,
die nach ihm die Bauchkanalzelle immer entbehren sollte (I,
p. 24).
Die Entwicklung der Rhizoide ist bei den schwedischen Arten von
einer auffälligen Einförmigkeit, und wenn ich z. B. bei den
Gamophyten von Aspidium thelypteris ungewöhnlich lange Rhizoide zu
linden geglaubt habe, so ist man kaum dazu berechtigt, grossen
Wert auf eine solche Beobachtung zu legen; die Länge hängt
vielleicht ebenfalls nur von äusseren Bedingungen ab. Dagegen
können sie vielleicht betreffs der Farbe Verschiedenheiten
aufwiesen. So sind z. B. die Rhizoide von Polypodium vulgare tief
braungefärbt, während diejenigen mehrerer anderer Arten meistens
fast ungefärbt und durchsichtig sind.
Meine obige Darstellung dürfte mit hinreichender Deutlichkeit die
grossen Schwierigkeiten beleuchten, denen man sich aussetzt, wenn
man es versucht, Gamophyten, von deren Ursprung man nichts weiss,
nur mit Hilfe rein morphologischer Eigenschaften zu bestimmen.
Ich zweifle noch daran, ob es jemals gelingen wird, auf diese Weise
zu einer völligen Sicherheit zu gelangen.
Nach diesen morphologischen Erörterungen werden wir auch auf
einige biologische Gesichtspunkte etwas näher eingehen.
Es ist klar, dass die Gamophyten schon durch ihre
Unscheinbarkeit nicht ohne weiteres im freien die Aufmerksamkeit auf sich
lenken, man muss deshalb die natürlichen Standorten genau
untersuchen, um die kleinen Gewächse zu finden. In grösseren Mengen
trifft man sie nur vereinzelt in einem abgegrenzten Gebiete an, und
wenn man an die überaus reichliche Sporenproduktion denkt, muss
man gestehen, dass es nur eine schwindend kleine Anzahl von
Sporen ist, die unter solche Bedingungen geraten, dass eine
Keimung ermöglicht wird.
Selbstverständlich hat man die grösste Aussicht. Gamophyten in
unmittelbarer Nähe der Sporophytindividuen zu finden, eine
Untersuchung des Bodens wird hier in mehreren Fällen einen guten
Erfolg haben. Manchmal aber finden sich sogar unter den
Farnpflanzen selbst keine Gamophyten. Als ein Beispiel ist zu
erwähnen, dass ein wiederholtes, sehr genaues Suchen in den Beständen
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