- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 2. 1908 /
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12 Taf. 11 abgebildeten Sprosse von Polypodium vulgare im
15c-griff, die ersten Rhizoide zu entwickeln und der terminale Spross
von Aspidium spinulosum (Fig. 5, p. 255) ist völlig rhizoidlos.
Merkwürdigerweise liisst sich dieselbe Tatsache auch dann konstatieren, wenn
die Sprosse von abgerissenen, rhizoidarmen Teilen älterer
Gamophyten ausgehen. Dies ist z. R. der Fall mit sämtlichen in Fig. (i
abgebildeten Sprossen bei Asplenium trichomanes.

Die Sache ist nicht anders zu deuten, als dass die erforderliche
Nahrung aus dem sprossenden Stück eine Zeitlang geholt werden
kann, wodurch ein frühzeitiges Auftreten von Rhizoiden nicht
notwendig ist. Eine Ausnahme scheinen indessen die vorher
erwähnten, durch Pilze infektierten Gamophyten zu bilden. Isolierte,
sprossende Zellen entwickelten hier fast unmittelbar ein Rhizoid,
was durch die von dem Pilze bewirkte völlige Entleerung der
benachbarten Zellen eine Erklärung erhalten dürfte (Fig. 3, rechts).

Fig. 9. Links ein gegabelter, junger Gamophyt von Aspidium
spinulosum C’’/,}. rechts eine direkt mit zwei Fäden* keimende Spore von
Polypodium vulgare. ^In der Spore eine Anhäufung von
Öltröpf-ehen (’«%).

Die Bedeutung der Sprossung liegt auf der Hand. Es wird somit
in der Tat ermöglicht, dass jede Spore eine grössere Menge
Sporo-phyten entstehen lassen kann, stall als wie es »normal» angesehen
wird nur eine einzige Farnpflanze zu bilden. Schon in der ersten
Entwicklung wird indessen der Gamophyt gewissermassen oft eine
Doppelbildung. Das junge, wenigzellige Protonenia kann sich
spärlich verzweigen und somit gleich viele Flächen entwickeln,
als es Zweige giebt (Fig. 9). Diese Vervielfältigung wird noch
weiter getrieben, wenn die Spore selbst direkt in zwei gleichwertigen
Fäden auswächst, was ich bei Polypodium vulgare beobachten
konnte (Fig. 9) oder wie z. B. bei dem von Atkinson
untersuchten Niphobolus crispum corymbiferum zuerst in mehrere Initien
zerfällt, von denen sich jedes für sich die Entwicklung anfängt.

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