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zu entsprechen. In den Fadenschlingen sieht man die Doppelheit
derselben hier und da angedeutet, die nach Mottier u. a. einer
wirklichen Längsspaltung entsprechen, in einem späteren
Stadium aber verschwinden soll. In unserm Objekt habe ich ein
derartiges Verschwinden der Spaltungslinie nicht bemerkt, sie wird
im Gegenteil immer deutlicher, und es ist leicht, die
gleiehmäs-sig verlautende Entwicklungsreihe nachzuweisen. ’ Fig. 13 könnte
ja vielleicht ein »seconcUeontraetion»-Stadium bezeichnen, dagegen
spricht aber die Tatsache, dass die Anzahl der Schlingen vier
beträgt, und doch ist nur ein Teil des Kerns, also bestimmt mehr
Schlingen als Chromosomen abgebildet, die hier drei an der Zahl sind.
Übrigens trifft man solche Stadien mehr zufällig, und der Vergleich
der Dicke des ungeteilten Spiremfadens mit derjenigen jedes
Teilchromosoms in Fig. 10 zeigt ja, dass die letzteren schmäler sind,
während man doch in Anbetracht der noch immer andauernden
Kontraktion der Chromosomen erwarten müsste, dass die Fäden,
wenn nicht dicker, so doch wenigstens ebenso dick wären. Diese
Frage scheint mir schon aus dem Grunde sehr schwer zu
entscheiden zu sein, weil es sich liier inn ein Stadium handelt, in dem
die Chromosomenschlingen ein sehr verwickeltes Aussehen haben.
Ein Verfahren zur Lösung der Frage wäre der Vergleich der
Gesamtlänge der Chromosomen teils im Spiremstadium, teils in dem
Stadium, in dem der Umbiegungsprozess stattfinden soll. Dieses
Stadium ist bei Crepis wahrlich nicht leicht zu bestimmen; wenn
man aber mehrere Kerne in verschiedenen Entwicklungsstadien
messen wollte, müsste es sich ja irgendwo zeigen, dass die Länge
etwa um die Hälfte vermindert wäre, falls eine solche Unibiegung
tatsächlich stattfände. In gewöhnlichen Fällen ist diese Messung
jedoch unausführbar, bei Crepis virens aber, deren
Chromosomen-zahl so niedrig ist und bei der dieselben schon vom Spiremstadium
an im Verhältnis zur Grösse des Kerns äusserst stark kontrahiert
erscheinen, wäre eine derartige Messung vielleicht nicht ganz
unmöglich. Ich habe eine solche Massbestimmung ausgeführt, die
jedoch, was die absoluten Werte betrifft, auf keine zu grosse
Genauigkeit Anspruch macht, da die Bahnen der Chromosomenschlingen
ini Kern so verschieden sind, dass die Abmessung sehr unsicher
sein wird. Es scheint mir jedoch, als ob die Werte, die ich
erhalten habe, anzeigten, dass die Verkürzung der
Chromosomenschlingen gleichförmig von statten ginge, ohne dass eine plötzliche
Verkürzung durch Umbiegung erfolgte. Diese Messung geschah so,
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