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dass ich die Kerne verschiedener Entwicklungsstadien vom
Spirem-stadium an mit der Camera bei möglichst starker Vergrösserung,
Zeiss, Ap. 1mm. 1,5 mm Oc. 18, abzeichnete und dabei versuchte,
die Schlingen der Kernfäden möglichst genau und auf dieselbe
Ebene projiziert wiederzugeben. Beide Kernhälften wurden
abgezeichnet und darauf die Gesamtlänge in jedem Kern gemessen. Die
verschiedenen Stadien habe ich folgendermassen bezeichnet: Spirem
1 ist ein Kern mit ungeteiltem Kernfaden, S]). 2 zeigt die erste
Andeutung der Längsspaltung, ungefähr wie in Fig. 9, Sp. 3
entspricht Fig. 12 mit hier und da auseinandergehenden Schlingen der
Spaltung, Sp. 4 etwa wie Fig. 14, Sp. 5, Fig. 15.
Die Messungen von 20 Kernen ergaben folgende relative Werte:
Sp. 1 Sp. 2 Sp. 3 Sp. 4 Sp. 5
79 80 63 45 35
Gegen diese Messungen lässt sich allerdings einwenden, dass die
Ergebnisse unsicher sein müssen, da ja der Verlauf der
Spireni-schlingen nicht immer in der Ebene des Sehfeldes liegt, sondern
grade an der Kernmembran umbiegt. Dieser Fehler haftet in fast
demselben Grade allen Messungen, wenigstens in den jüngeren
Stadien, an und würde nur eine kleine Vergrösserung der Gesamtlänge
der Kernfäden jedes Kerns, aber doch in ziemlich gleichförmigen
Proportionen ergeben. Ausserdem ist zu bemerken, dass in den
postspirematischen Stadien die Längshälften, mögen sie nun durch
Spaltung oder durch Umbiegung entstanden sein, immer umeinander
gedreht sind und somit das erhaltene Mass der Gesamtlänge der
Fadenschlingen, verglichen mit den mehr oder weniger glatten
Schlingen des umgeteilten Spirems, eigentlich etwas zu kurz ist.
Wie aus den Messungen hervorgeht, erfolgt die Längenabnahme
der Kernfäden sehr gleichmässig, so dass man an keiner Stelle
berechtigt wäre, eine Umbiegung anzunehmen, die ja plötzlich die
Länge um die Hälfte des vorhergehenden Stadiums verkürzen müsste.
Stadien wie das der Fig. 10 stimmen ja in etwa mit dem z. B. in
Mottiers Fig. 29 abgebildeten überein, aber die Länge der
Kernfäden unterscheidet sich, wie ersichtlich, nicht von der des in Fig.
9 veranschaulichten Stadiums. Eine andere Stelle, an der eine
»second contraction» möglich wäre, sehen wir in Figg. 12 und 13,
aber die Länge der Kernfäden des Kerns von Fig. 12 ti. ä. betrug
etwa 57, war also kürzer als die der vorigen; bedenkt man aber, dass
die Spalthälften nicht überall parallel, sondern hier und da weiter
voneinander entfernt sind, so ist der Längenunterschied des vor-
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