- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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also nach Hosenberg in der vegetativen Chromosomenzahl auf.
Später sind diese Wahrnehmungen bei Overton (05), Laibach (07),
Rosenberg (08) und Malte (08) für eine Anzahl anderer Pflanzen bestätigt
worden. Hosenberg (08) hebt jedoch hervor, dass sich oft bei der
Untersuchung gewisser Pflanzen, besonders unter den
Monocotyle-donen, Schwierigkeiten in den Weg stellten, die Anzahl dieser
Körperchen zu bestimmen, was auch Miyake (05) und Mottier (07)
gezeigt haben. Miyake (05) und Overton (05) dehnten ihre
Untersuchungen auch auf das Ruhestadium der Gonotokonten aus und
fanden, dass ihre Kerne sich betreffs des Vorhandenseins solcher
Prochromosomen, wie Overton (05) die Bildungen nennt, die die
Chromosomen im Ruhestadium vorstellen sollen, in der Hauptsache
eben so wie die somatischen Kerne verhielten. Rosenberg (08) hat in
seiner letzten Arbeit eine schöne Bestätigung der Resultate Overtons
und Miyakes bei einigen Arten der Gattung Hieracium gewonnen.

Strasbi’rgf.r, Allen, Miyake, Overton (05) fanden, dass die
Prochromosomen kurz vor der Synapsis oder schon von Anfang an zu
Paaren angeordnet waren. Strasrurger (04) nannte diese gepaarten
Körper einzeln Gamosomen. Als nun Strasburger (Oö) diese
letzteren als die Chromosomen in der frühen Prophase repräsentierend
deliniert, kann man also das Gleichheitszeichen zwischen
Prochromosomen und Gamosomen setzen, wenn es sich um
Gonotokont-kerne handelt. Im folgenden mache ich jedoch hinsichtlich der
Verhältnisse bei Trollius europaeus den Unterschied zwischen den
beiden Termini, dass ich unter Prochromosomen die
Chromatin-bildungen meine, die exakt in der Anzahl der Chromosomen
auftreten, abgesehen von der biologischen Funktion des Kerns, unter
Gamosomen dagegen solche Chromatinbildungen, die sich nur in
Gonotokontenkernen zeigen, und in einer Anzahl auftreten, die beliebig
gross sein kann, aber wahrscheinlich nicht niedriger ist, als die
Chromosomenzahl. Die beiden Termini decken sich also streng
genommen nur, wenn wir es mit Chromatinklümpchen zu tun haben,
welche sich in den ruhenden, jungen Gonotokontenkernen und in
der Anzahl der Chromosomen zeigen. Dieses letzere dürfte aber
am häufigsten der Fall sein.

Strasburger und seine Schüler (05) fanden nun, dass sich die
gepaarten Gamosomen in der Synapsis zu fadenförmigen Gebilden, die
Strasburger Gamomiten nennt, ausspinnen und diese dann mit
einander kopulieren und zu dem dicken, ungeteilten Spirem werden.
Zu ähnlichen Resultaten sind auch Lagerberg (06) und Rosenrerg

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Project Runeberg, Mon Dec 11 22:59:17 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
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