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entschieden dagegen sprechen, wie Fick (07), Meves (07) und Mottier
(07). Der Nachweis der Erscheinung, dass gewisse Kernelemente in
der Prophase der ersten allotypischen Teilung sich mit einander zu
paaren und zu verschmelzen scheinen, hat in Verbindung mit der
Hypothese, dass die bei der Längsspaltung des Spirems
hervortretenden Chromosomen die ursprünglichen, mit einander kopulierenden
Fäden vorstellten, wie Grégoire und Berghs (04), Strasburger (05)
u. a. vermuten, das Entstehen fruchtbarer theoretischer
Spekulationen über das Erblichkeitsproblem hervorgerufen.
Die vorliegende Untersuchung ist im hiesigen botanischen Institut
ausgeführt worden, und ich will hier die Gelegenheit benutzen, dem
Herrn Privatdozenten Dr. O. Bosenberg, der mich in meiner Arbeit
freundlichst unterstützt hat, meinen herzlichsten Dank aussprechen.
Um den etwaigen Unterschied in dem Reduktionsteilungsverlauf,
der sich zwischen nahe verwandten Arten derselben Familie
vorfinden könnte, zu erfahren, habe ich es, nach dem Wunsch des
Herrn Doz. Rosenberg, unternommen, einige Repräsentanten
verschiedener Gattungen der Compositae zu untersuchen, und da ich
Anknüpfungspunkte an eine ferner stehende Pflanze haben wollte,
habe ich auch die Ranunculacee Trollius europaeus in den
Untersuchungskreis gezogen. Die unten angeführten Compositen sind
Calendula officinalis, Achillea millefolium, Anthemis tinctoria und
Malricaria chamomilla.
Als Fixierungsflüssigkeiten sind hauptsächlich benutzt: Flemmings
Gemisch und der Alkohol-Chloroform-Eisessig nach Carnoy. Die
Präparate, deren Schnitldicke meistens 5 seltener 3 à 4 beträgt,
sind mit Safranin-Gentianaviolett nach Flemming, dem
Eisenhäma-toxylin nach Heidenhain, oder seltener Fuchsin-Toluidinblau
gefärbt. Von diesen hat sich die Färbmethode Heidenhains als
entschieden besser als die übrigen, besonders für die Compositen,
erwiesen, und unter den Fixierungstlüssigkeiten hat sich die
Carnoy-sche für die letztgenannten Pflanzen besser bewährt, während die
Flemmingsche für Trollius europaeus geeigneter war.
I. Veränderungen der Kernsubstanzen in der Präsynapsis
und der Synapsis.
Calendula officinalis.
Die Kerne dieser Pflanze enthalten im Ruhestadium mehrere gut
umgrenzte Chromatinklümpchen. Die Kernhöhle wird übrigens
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