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stadium paarige Chromatinkörpercheii vorhanden- Dies ist aber
bei Trollius nicht der Fall, sondern es scheint, als ob die
Chroma-tinelemente im Ruhestadium, Fig. 24, und kurz nach ihm, Fig. 26,
verschiedene Funktionen hätten. Dass nicht alle
Chromatinkörpercheii im Stadium der Fig. 26 gepaart sind, erkläre ich so: wo
sich entgegengesetzte Chromatinsubstanzen, d. h. wahrscheinlich von
verschiedenen Ellern abstammend, in der Nähe von einander im
Ruhestadium befinden, suchen sie sich, wenn sich ihre neue
Funktion geltend macht, sehr schnell auf und legen sich an einander,
während die einfachen Klümpchen, Fig. 26, wahrscheinlich noch
nicht ihre entsprechenden Paarlinge gefunden haben. Man möchte
vielleicht hiergegen einwenden, dass die einfachen, ungepaarten
Klümpchen in der Tat doppelt zusammengesetzt wären und dass nur
die Paarlinge einander so nahe lägen, dass ihre Grenzen verwischt
wären, etwa wie ich es vorher bei Calendula, Fig. 4,
auseinandergesetzt habe. Ich habe jedoch keine Veranlassung, etwas ähnliches bei
Trollius zu vermuten. Die einfachen, ungepaarten Körner, die häufig
etwas grösser als die gepaarten sind, Fig. 26, haben nämlich ihrerseits
unzweideutig die Neigung, sich zu Paaren zu ordnen, wie man in den
Figg. 26 u. 27 sieht. Dass die Paarigkeit der Chromatinhäufchen in
Fig. 26 das Resultat der Längsspaltung einfacher Klümpchen wäre,
halte ich für ausgeschlossen (vergl. oben bei Calendula).
Die Anzahl der Chromatinklümpchen, Figg. 26, 27, ist gross und
schwankend. Sie in jedem einzelnen Falle genau zu bestimmen,
ist mit grossen Schwierigkeiten verbunden. Nach ungefährer
Schätzung ist die Zahl dieser Körper beträchtlich grösser als diejenige
der somatischen Chromosomen.
Oben habe ich zu zeigen versucht, dass diese Chromatinhäufchen,
Figg. 26, 27, labil sind, mit anderen Worten durch das
Zusammen-fliessen der kleineren Körner des Ruhestadiums, Figg. 24, 25,
entstanden sind, und dass sie noch mehr zusammenfliessen müssen,
um die somatischen Chromosomen zu bilden. Ich will sie doch
noch immer Gamosomen nennen, weil sie die Tendenz haben,
sich mit einander zu paaren. Das wichtigste ist jedoch
wahrscheinlich eben diese Paarungstendenz, abgesehen von der Anzahl der
Gamosomen. — Die winzigen Chromatinkörner des ruhenden Kerns,
Figg. 24, 25, sind alle von einer gewissen Grössenordnung, die sie
sehr selten überschreiten. Ich möchte diese Körner den
Chromo-meren gleichstellen. Ob sich die Paarungstendenz beim Austritt
aus der Ruheperiode schon bei diesen Chromomeren zeigt, muss
Svensk Ilotanislr Tidskrift 1909. 7
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