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rechnen sei. Da aber N. monanthos im grossen und ganzen
offenbar eine etwas gröbere Form ist, vor allem durch die
Vielschichtigkeit des Sprosses gekennzeichnet, während N. tongatense als sehr
kleine und zarte Form beschrieben wird, besonders dadurch
ausgezeichnet, dass der Spross aus nur drei Zellenschichten besteht,
so habe ich die zeylonische Pflanze mit dem zuvor bei Tongatabu
im Tonga-Archipel eingesammelten N. tongatense Grun. identifiziert.
Ich habe mich etwas ausführlicher bei einer Diskussion der
Artbestimmung aufgehalten, denn eine solche ist in einem Falle wie
diesem natürlich stets mit gewissen Schwierigkeiten deshalb
verbunden, weil die Art, mit welcher ich die von mir jetzt
beobachtete identifiziert habe, höchst unvollständig beschrieben und
überhaupt nicht abgebildet worden ist, und mir überdies keine
Originalexemplare zugänglich waren. Aus dem obenstehenden hat sich
ergeben, dass die Nitophyllum-Arl, die ich geschildert, von allen
zuvor beschriebenen Nitophyltum-Arten gerade dem N. tongatense
am nächsten kommen muss, dass nichts der Artdiagnose
widerspricht, dass aber eine absolut sichere Identifizierung wegen Grunows
allzu knapper Diagnose und des Mangels an einer Figur nicht
möglich ist. Auf die Organisation und systematische Stellung
unserer Pflanze im übrigen dürfte ich Gelegenheit haben, in einem
anderen Zusammenhang zurückzukommen.
Der schimmernd stahlblaue Glanz, der von diesem
Nito-phyllum ausstrahlt, ist nicht gleichförmig über den ganzen
Pflanzenkörper ausgebreitet, sondern gleichsam auf gewisse Flecke und
Punkte konzentriert. Wie gesagt, tritt der Glanz nur bei
auffallendem Licht hervor, nicht aber bei durchfallendem. Er tritt ferner
nur bei Tageslicht oder in vorzugsweise blauer Beleuchtung, nicht
dagegen in mehr gelbem oder rotem Licht, daher auch nicht bei
Feuerschein hervor. Der Glanz ist sehr stark auch an (in 4 % igem
Formalin) konservierten Exemplaren. Es geht hieraus hervor, dass
das Irisieren bei Nitophyllum von genau derselben Art ist wie bei
den früher geschilderten Florideen, d. h. es ist ein rein physikalisches
Reflexionsphänomen, und die stärker brechbaren Strahlen des
Spektrums sind es, die reflektiert werden, vorzugsweise das Blau.
Man kann diese Reflexion auch im Mikroskop beobachten. Wenn
ein Stück der Alge auf ein Objektglas gelegt und von oben her
mit blauem Licht beleuchtet wird, während gleichzeitig alles
durchfallende Licht von unten her z. B. dadurch abgehalten wird, dass
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