- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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etwas dicker. An beiden Enden sind sie kurz zugespitzt, bisweilen
fast abgestutzt (quer abgeschnitten). Sie dürften am besten als auf
einer niedrigen Entwicklungsstufe stehen gebliebene
Prosenchym-zellen zu bezeichnen sein. Die Wände haben zahlreiche, ein
wenig schief stehende, bisweilen fast rundliche Poren und zeigen
eine deutliche, wenn auch nicht so starke
Phlorogluzin-Salzsäure-Reaktion wie die der Sklerenchymfasern der Nerven. Die Grösse
der Stereomschiene sowie die Form ihres Querschnittes sind bei
den einzelnen Spezies verschieden, was aus den nebenan stehenden
Abbildungen besser als aus einer Beschreibung hervorgehen dürfte.

Fig. 1. a. Querschnitt des Blattrandes von Xyris stenocephala (schematisch; 75/i).
b. Querschnitt des Blattrandes von Xyris lomatophijlla (schematisch; 7b/1). c.
Querschnitt des Blattrandes von Xyris guianensis (schematisch; 7o/i)- <1- Querschnitt
des Blattrandes von Xyris filiscapa (schematisch; 76/,). e. Ein Teil des
Blattquerschnittes von Xyris lomatophylla; Epidermiszellen und Sklerenchymfasern

Die Randnerven und besonders das mechanische Gewebe derselben
sind schwächer entwickelt, als es bei den übrigen Spezies der
Gattung gewöhnlich der Fall ist, eine Erscheinung, die dadurch zu
erklären ist, dass die Blattränder schon durch die Stereomschiene die
genügende Festigkeit erreicht haben. Das Verhalten des
Randnerven zu der Stereomschiene variiert auffallend (Fig. 1. a—d.): bei
X. stenocephala und X. lomatophylla ist der Nerv zum Teil von
der Schiene umschlossen und nur durch ein schwach entwickeltes
Assimilationsgewebe davon getrennt, bei X. guianensis und X.
filiscapa ist er dagegen weit davon entfernt. Ar. rubrolimbata kenne
ich nur aus der Beschreibung Heimerls; nach derselben zu urtei-

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