- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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sicher — was zum Teil auch von denjenigen Autoren gilt, die später
die Xyridazeen von Neu-Holland behandelt haben — weshalb ich
über die Anzahl der mit derartigen Blättern versehenen Spezies
kein Urteil aussprechen kann. Vorläufig steht mir nur eine
australische Spezies mit stielrunden Blättern zur Verfügung. Da diese
aber zu einer anderen Sektion der Gattung als die unten
behandelten gehört, bleibt sie hier unberücksichtigt.

Viel ausführlicher wurden zwei brasilianische durch dieses
Merkmal gekennzeichnete Spezies, Xijris rigida Kunth und X. sororia
Kunth, im Jahre 1841 von C. S. Kunth (I, p. 15) beschrieben.
Mehrere sind später (vergl. Nilsson, I; Malme, I, III & V) bekannt
geworden.

Auch in Afrika kommen Spezies mit stielrunden Blättern vor
(vergl. Nilsson, I; N. E. Brown in Oliver’s Flora of tropical
Af-rica, VIII). Sie sind mir aber noch wenig bekannt.

Nilsson (I) scheint diesem Merkmal einen grossen systematischen
Wert beigelegt zu haben, denn in seiner Übersicht bilden die
Spezies der Sektion Nematopus, die im Querschnitte mehr oder
weniger vollständig isodiametrische Blätter besitzen, eine besondere
Gruppe. Sie weichen jedoch nicht nur im Baue des Blütenstandes,
besonders der »Sepala lateralia», sondern auch in der Anatomie
der Blätter erheblich unter sich ab.

Schon hinsichtlich der Epidermis lassen sich zwei Typen mit
mehreren Varianten unschwer unterscheiden. Der eine zeichnet
sich dadurch aus, dass die Zellen in radialer Richtung gewöhnlich
wenig gestreckt sind und stark verdickte Aussenwände haben; die
übrigen Wände sind dünn. Hierher gehören Xyris veruina Malme,
X, goyazensis Malme, X. calostachys V. Poulsen und X. lanuginosa
Seubert (nebst X. vestita Malme), nach den Angaben Nilssons zu
urteilen, auch X. insignis Nilsson. Mit Ausnahme von X.
calostachys, deren Fundort mir unbekannt ist, stammen sie aus Goyaz
und dem benachbarten nördlichen Teile von Minas Geraes.

X. veruina (Fig. 2. c.): die Epidermiszellen im Querschnitte 25—
30 /i hoch, etwa 15 p breit, mit 10—12 >i dicker Aussenwand und
fast immer rotbraunem Inhalt.

A’. goyazensis (Fig. 2. d.): die Epidermiszellen 30—40 p hoch, 15
—20 //. breit, mit bis 25 // dicker Aussenwand und fast immer
rotbraunem Inhalt.

X. calostachys: die Epidermiszellen 20—25 hoch, 18—22// breit,

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