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eiförmig (Fig. 2 und 4). Die Endzweige verdünnen sich in der
Hegel oben ein wenig. Die Kurztriebe sind verhältnismässig
spärlich verzweigt. Jede Zelle trägt allerdings, wenigstens in der
oberen Hälfte der Kurztriebe, zwei neue Zellen; von diesen entwickelt
sich aber nur die eine, die andere dagegen bleibt bald in der
Wachstum stehen und stirbt ab (Fig. 3). Nur hie und da
entwickeln sich beide Zellen und werden dann der Anfang einer
Verzweigung des Kurztriebes. Das Wachstum wird dadurch beendet,
dass beide neugebildeten Zellen sich nicht weiter entwickeln, oder
dadurch dass die eine sich nicht weiter entwickelt, die andere
dagegen in eine Haarbildung ausläuft. Haarbildungen sind meistens
reichlich vorhanden; sie sind sehr lang, oft ebenso lang wie die
Kurztriebe. An der Basis sind sie mit einer Anschwellung versehen.
Hinablaufende Zellfäden sind reichlich vorhanden. In den
untersten Teilen sind sie gewöhnlich lose an einander angehaftet.
Intranodale Kurztriebe fehlen, oder kommen nur sehr spärlich in
den untersten Teilen des Sprosssystems vor.
Die Art ist ganz sicher diözisch. Die Exemplare, die ich zur
Untersuchung erhalten habe, tragen nur weibliche
Fortpflanzungsorgane. An der Spitze der Kurztriebe gibt es freilich ein paar
hülsenähnliche Bildungen, die an die Hülsen einnern, die stehen
bleiben, nachdem die Spermalien die Spermogonien verlassen haben
(vergleich oben). Ich habe jedoch niemals beobachtet, dass der
Inhalt dieser Zellen eine Spermatie gebildet hätte. Sie werden
gewöhnlich früh inhaltslos (Fig. 3 und 7).
Die Karpogonäste werden von einer Basalzelle der die Glieder
bildenden Kurztriebe (Fig. ö) oder bisweilen von der untersten Zelle eines
Seitenzweiges der genannten Basalzelle ausgebildet. Sie bestehen
aus 5—8 Zellen, die ebenso lang wie breit und an den Querwänden
etwas zusammengeschnürt sind. Die Karpogonäste sind mit kurzen
Seitentrieben, die gewöhnlich aus 1—3 abgerundeten bis
ellipsoi-dischen Zellen bestehen, reichlich versehen (Fig. 5—ü)- Bisweilen
kann einer der Seitentriebe sich zu einem Karpogonast umbilden
(Fig. 6). Der Trichogvn ist langgestreckt zylindrisch, ungestielt.
Die Gonimoblasten sind abgerundet, klein und in den Gliedern,
einer bis einige wenige in jedem, verschieden weit vom Zentrum
eingeschlossen. Die Zellen der Karpogonäste vergrössern sich während
der Ausbildung des Gonimoblasten, jedoch meistens mit Ausnahme
der untersten (Fig. 7). Die Breite der Zellen ist in der Hegel
ebenso gross oder ein wenig grösser als die Länge. Die Seiten-
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