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(155
auch die Samenanlagen von Myriophyllum. Die überaus starke
Verlängerung des Integuments bei Hippuris (Fig. 3) wird nur zum Teil
dadurch erklärt, dass der Embryosack sich später, während der
Endospermbildung, erheblich verlängern wird, die Bedeutung davon
wird erst durch den Keimungsvorgang erklärt. Wie schon Retzius
(1783) beobachtet, und dann Tulasne (1849) gut beschrieben und
schön abgebildet hat, wird bei der Keimung im oberen Ende der
Frucht ein Pfropfen ausgestossen. Dieser gehört aber nicht, wie
Tulasne annimmt, der Fruchtwand, sondern ist der obere,
verholzte, Teil der Samenanlage. Der obere, horizontale, Teil der
Fruchtwand hat keine Holzschicht.
Gegenüber den Differenzen im Bau der Samenanlagen von
Cy-nomorium und Hippuris, scheinen die gemeinsamen Merkmale nicht
wichtig genug zu sein, um Beweise für eine Verwandtschaft
zwischen den beiden Gattungen zu liefern. Gehen wir jetzt zur
Prüfung der übrigen morphologischen Merkmale über.
Die Perigonblätter sind bei Cynomorium epigyn, sie entspringen
aber dem Fruchtknoten in etwas verschiedener Höhe. Ihre Anzahl
wechselt, vielleicht ist die typische Zahl 5, sie kann aber bis auf
8 steigen oder bis auf 1 sinken. Die Perigonblätter sind am Grunde
schmal und ganz frei unter einander. Dieses Perigon, bei welchem
weder die Zahl noch die Quirlstellung fixiert ist, scheint einem
niedrigen Typus anzugehören, isl wahrscheinlich nicht aus einem
doppelten Perigon durch Reduktion entstanden.
Bei Hippuris wird der niedrige Saum (Fig. 3 x), der den
Fruchtknoten krönt, als der Rest eines stark reduzierten Perigonkreises
aufgefasst. Er ist nicht in Abschnitte geteilt, und der
Gefässbün-delverlauf giebt in dieser Beziehung auch keinen Aufschluss, denn
der Saum empfängt keine Gelassbündel. Er muss aber aus einem
ausgeprägten Quirl hervorgegangen sein, und die Glieder dieses
Quirls müssen mit einander verwachsen oder wenigstens so breit
gewesen sein, dass sie sich mit ihren Rändern berührt haben.
Dieser Quirl kann dem äusseren Kreise eines doppelten Perigons
entsprechen.
Um die Diagramme und den Gefässbündelverlauf der
Cynomorium-und Hippuris-Bliite mit einander zu vergleichen, müssen wir zuerst
wissen, wie die Blüte von Cynomorium zu ihrer Abstammungsachse
orientiert ist. Dies wird von Weddell (p. 294) folgendermassen
angegeben: »la cannelure du style se trouve assez constamment
dirigé vers l axe de la cyme dont la fleur dépend. Cette position
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